Vergabe von Forschungsaufträgen und Studien zu Problemen der älteren Menschen
der Abgeordneten Heidemarie Lüth und der Gruppe der PDS
Vorbemerkung
In den Bundeshaushalten der Jahre 1992 bis 1995 waren zur „Forschung über Probleme der älteren Generation sowie Entwicklung und Erprobung von Hilfen für ältere Menschen" im Bereich des Bundesministeriums für Familie und Senioren bzw. Familie, Senioren, Frauen und Jugend Mittel in einer Gesamthöhe von 34,9 Mio. DM. Der Haushaltsentwurf 1996 sieht hier erneut 7,2 Mio. DM vor.
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen5
Welche Studien und Forschungsaufträge zu Problemen der älteren Generation wurden durch – das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung, – das Bundesministerium für Familie und Senioren bzw. Familie, Senioren, Frauen und Jugend, – das Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau in den Jahren 1992 bis 1995 an wen vergeben, welche finanziellen Mittel wurden dafür jeweils eingesetzt, und wann wurden sie abgeschlossen bzw. sollen sie abgeschlossen sein?
Zu welchen Institutionen, Forschungsprojekten und wissenschaftlichen Kommissionen, die sich mit den Problemen der älteren Generation befassen, bestehen durch welches Bundesministerium Arbeitsbeziehungen?
Welche der in Frage 2 genannten Gremien erhalten für ihre Arbeit Mittel aus dem Bundeshaushalt?
In welcher Weise werden die Ergebnisse der Arbeit ressortübergreifend zugänglich gemacht?
An welchen konkreten Gesetzentwürfen und politischen Entscheidungen wird deutlich, wie die Ergebnisse von Forschungsaufträgen und Studien in der Arbeit der Bundesregierung genutzt werden?