Internationale Konferenz über eine Strategie zur Durchsetzung eines vollständigen Verbots von Anti-Personen-Minen (3. bis 5. Oktober 1996 in Ottawa)
der Abgeordneten Volker Kröning, Uta Zapf, Gernot Erler, Edelgard Bulmahn, Katrin Fuchs (Vert), Norbert Gansel, Walter Kolbow, Karsten D. Voigt (Frankfurt), Rudolf Bindig, Dr. Eberhard Brecht, Adelheid Tröscher, Brigitte Adler, Robert Antretter, Ernst Bahr, Ingrid Becker-Inglau, Freimut Duve, Gabriele Fograscher, Dr. Ingomar Hauchler, Dieter Heistermann, Monika Heubaum, Gerd Höfer, Jelena Hoffmann (Chemnitz), Ingrid Holzhüter, Erwin Horn, Dr. Uwe Jens, Ernst Kastning, Eckart Kuhlwein, Robert Leidinger, Dr. Elke Leonhard, Markus Meckel, Christian Müller (Zittau), Volker Neumann (Bramsche), Gerhard Neumann (Gotha), Manfred Opel, Reinhold Robbe, Dieter Schloten, Dagmar Schmidt (Meschede), Wilhelm Schmidt (Salzgitter), Dr. Mathias Schubert, Brigitte Schulte (Hameln), Ilse Schumann, Dr. R. Werner Schuster, Horst Sielaff, Joachim Tappe, Margitta Terborg, Günter Verheugen, Josef Vosen, Hans Wallow, Matthias Weisheit, Gert Weisskirchen (Wiesloch), Heidemarie Wieczorek-Zeul, Verena Wohlleben, Dr. Christoph Zöpel, Peter Zumkley
Vorbemerkung
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen6
Wie lauten der Aktionsplan, den die Konferenz verabschiedet hat, und die Abschlußrede des Gastgebers, des kanadischen Außenministers Lloyd Axworthy?
Welche Staaten und welche internationalen und nichtstaatlichen Organisationen haben an der Konferenz teilgenommen?
Welche Haltung haben die einzelnen Teilnehmer zu dem Aktionsplan und der Rede des Gastgebers der Konferenz eingenommen?
Welche Initiativen plant die Bundesregierung, um die Ziele der Konferenz zu verwirklichen?
Welche Beiträge sind dazu von seiten der Bundesrepublik Deutschland vorgesehen, insbesondere in bezug auf eine Selbstbindung der Mitgliedstaaten der NATO und der EU im Sinne des deutschen Verzichts auf Anti-Personen-Minen und in bezug auf die Verstärkung humanitärer Minenräum-Aktionen?
Welche Chancen sieht die Bundesregierung, mit Hilfe des „Ottawa-Prozesses" den Erfolg der 1995 in Wien begonnenen und 1996 in Genf abgeschlossenen Konferenz zur Überprüfung des VN-Waffenübereinkommens im Sinne einer baldigen, breiten Ratifizierung des geänderten Minenprotokolls, der regelmäßigen Auswertung seiner Umsetzung im Rahmen der jährlichen Konsultationstreffen und der Durchsetzung einer weltweiten Ächtung von Anti-Personen-Minen bei der nächsten Überprüfungskonferenz bzw. dem Expertentreffen im Jahre 2001 bzw. 2000 zu fördern?