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Kleine AnfrageWahlperiode 13Beantwortet

Stadtverträgliche Transportlösungen für die Bauprojekte des Deutschen Bundestages und des Bundeskanzleramtes im inneren Spreebogen (G-SIG: 13012577)

Verlagerung der Baumateriallieferungen auf Schiene und Schiff

Fraktion

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Ressort

Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau

Datum

25.06.1997

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 13/791106.06. 97

Stadtverträgliche Transportlösungen für die Bauprojekte des Deutschen Bundestages und des Bundeskanzleramtes im inneren Spreebogen

der Abgeordneten Franziska Eichstädt-Bohlig und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen6

1

Trifft es zu, daß für die Bauprojekte im inneren Spreebogen - anders als für die Baumaßnahmen am Potsdamer Platz - der Schwerpunkt der Lieferung der Stückgüter nicht auf Schiene und Schiff gelegt worden ist?

Wenn ja, warum nicht?

2

Welches Volumen haben die Stückgüter, und wie werden sie transportiert?

3

Trifft es zu, daß für die Baumaßnahmen am Potsdamer Platz die etwas höheren Kosten für Schiene und Schiff von den Investoren übernommen worden sind, während die Baugesellschaft Berlin mbH als Investor im Spreebogen Niedrigpreise durchsetzen will, auch wenn die Bevölkerung Berlins, die Umwelt und die Volkswirtschaft insgesamt darunter zu leiden haben?

4

Trifft es nach Kenntnis der Bundesregierung zu, daß bei den Bauvorhaben im Spreebogen seitens des Berliner Senats keine Transportmittelbindung vereinbart wurde?

5

Hält die Bundesregierung das Lieferkonzept der Baugesellschaft Berlin mbH für vereinbar mit dem interfraktionell im Deutschen Bundestag beschlossenen Antrag „Ökologische Konzepte für die Parlaments- und Regierungsbauten in Berlin" (Drucksache 13/3042)?

6

Was wird die Bundesregierung tun, um den Stückgutverkehr für die Bauvorhaben im Spreebogen auf Schiene und Schiff umzulenken und dadurch die Verkehrsbelastungen für die Berliner Bevölkerung zu reduzieren?

Bonn, den 4. Juni 1997

Franziska Eichstädt-Bohlig Joseph Fischer (Frankfurt), Kerstin Müller (Köln) und Fraktion

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