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Kleine AnfrageWahlperiode 11Beantwortet

Steuerliche Behandlung der Grenzgänger (G-SIG: 11000843)

Anzahl, Herkunftsland und Beschäftigungsbundesland von Grenzgängern, Höhe der durch Gesetzesänderungen eingetretenen finanziellen Einbußen; Maßnahmen und Gesetzesvorschläge der Bundesregierung für eine familiengerechte Besteuerung gem. der Entschließung des Deutschen Bundestages vom 12.12.1985; Vorschläge der Bundesländer, Verhandlungen mit Nachbarländern über bilaterale Vereinbarungen, Einflußnahme der EG, EG-einheitliche Regelung

Fraktion

SPD

Ressort

Bundesministerium der Finanzen

Datum

27.10.1987

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 11/91207.10.87

Steuerliche Behandlung der Grenzgänger

der Abgeordneten Dr. Apel, Dr. Spöri, Börnsen (Ritterhude), Dr. Hauchler, Huonker, Kastning, Frau Matthäus-Maier, Dr. Mertens (Bottrop), Oesinghaus, Poß, Reschke, Westphal, Dr. Wieczorek, Bahr, Frau Simonis, Ewen, Tietjen, Oostergetelo, Buschfort, Esters, Stahl (Kempen), Vosen, Großmann, Dr. Nöbel, Diller, Schreiner, Brück, Frau Conrad, Frau Dr. Götte, Müller (Pleisweiler), Frau Hämmerle, Schäfer (Offenburg), Erler, Kirschner, Bindig, Frau Dr. Skarpelis-Sperk, Vahlberg, Bamberg, Wimmer (Neuötting), Leidinger, Kißlinger, Frau Weyel, Büchner (Speyer), Dr. Vogel und der Fraktion der SPD

Vorbemerkung

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen15

1

Wie groß ist die Anzahl der im Inland tätigen beschränkt einkommensteuerpflichtigen Arbeitnehmer a) innerhalb des öffentlichen Dienstes, b) außerhalb des öffentlichen Dienstes, bei denen aufgrund der Gesetzesänderungen der letzten Jahre steuerliche Nachteile eingetreten sind?

2

In welchen Nachbarländern wohnen die Betroffenen?

3

In welchen Bundesländern sind die Betroffenen beschäftigt?

4

Wie hoch sind die finanziellen Einbußen der Betroffenen insgesamt?

5

Welche konkreten Maßnahmen für eine familiengerechte Besteuerung hat die Bundesregierung aufgrund der Entschließung des Deutschen Bundestages vom 12. Dezember 1985 (Drucksache 10/4498) inzwischen getroffen?

6

Welche Gesetzesänderungen wären geeignet, das angestrebte Ziel zu erreichen, und welche Hinderungsgründe stehen ihrer Verwirklichung entgegen?

7

Welche Lösungsvorschläge wurden von den beteiligten Bundesländern vorgetragen?

8

Mit welchen Nachbarländern wurden Verhandlungen mit dem Ziel aufgenommen, zu einer bilateralen Vereinbarung zu gelangen?

9

Welchen Einfluß auf die Vorbereitung einer Gesetzesänderung sowie auf die bilateralen Verhandlungen haben Beschlüsse und Maßnahmen der Europäischen Gemeinschaft?

10

Strebt die Bundesregierung eine EG-einheitliche Regelung an, und welche Haltung nimmt die Europäische Gemeinschaft ein?

11

Bis wann ist mit einer Übergangsregelung zur Vermeidung von Härten zu rechnen?

12

Bis wann ist mit einer gesetzlichen Regelung zugunsten der Betroffenen zu rechnen?

13

Bis wann ist mit bilateralen Regelungen zu rechnen?

14

Bis wann ist mit einer EG-einheitlichen Regelung zu rechnen?

15

Welche Schritte wären geeignet, die unter Fragen 11 bis 14 genannten Entscheidungsprozesse zu beschleunigen?

Bonn, den 7. Oktober 1987

Dr. Apel Dr. Spöri Börnsen (Ritterhude) Dr. Hauchler Huonker Kastning Frau Matthäus-Maier Dr. Mertens (Bottrop) Oesinghaus Poß Reschke Westphal Dr. Wieczorek Bahr Frau Simonis Ewen Tietjen Oostergetelo Buschfort Esters Stahl (Kempen) Vosen Großmann Dr. Nöbel Diller Schreiner Brück Frau Conrad Frau Dr. Götte Müller (Pleisweiler) Frau Hämmerle Schäfer (Offenburg) Erler Kirschner Bindig Frau Dr. Skarpelis-Sperk Vahlberg Bamberg Wimmer (Neuötting) Leidinger Kißlinger Frau Weyel Büchner (Speyer) Dr. Vogel und Fraktion

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