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Kleine AnfrageWahlperiode 11Beantwortet

NATO-Flugplatz Pferdsfeld (Hunsrück) (G-SIG: 11005076)

Schließung des NATO-Flugplatzes Pferdsfeld, Verlegung des Jagdbombergeschwaders 35 nach Ingolstadt, anderweitige Nutzung des Flugplatzes, Programm zum Auffangen der Arbeitsplätze und zum wirtschaftlichen Ausgleich für die Region

Fraktion

Die Grünen

Ressort

Bundesministerium der Verteidigung

Datum

23.03.1990

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 11/661308.03.90

NATO-Flugplatz Pferdsfeld (Hunsrück)

des Abgeordneten Hüser und der Fraktion DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Im Raum Sobernheim (Kreis Bad Kreuznach) wird von der Bevölkerung die mögliche Schließung des NATO-Flugplatzes Pferdsfeld diskutiert. Soldaten sprechen von einer möglichen Verlegung des Jagdbombergeschwaders 35 nach Ingolstadt.

Vor diesem Hintergrund fragen wir die Bundesregierung:

Fragen5

1

Wird der NATO-Flugplatz Pferdsfeld in absehbarer Zeit stillgelegt?

Wenn ja, welcher Termin ist dafür vorgesehen?

2

Wird das Jagdbombergeschwader 35 in absehbarer Zeit verlegt?

Wenn ja, wann und wohin?

3

Soll der NATO-Flugplatz bei einer Verlegung der beiden Phantomstaffeln anderweitig von der Bundesrepublik Deutschland militärisch genutzt werden?

Wenn ja, wie?

4

Soll der NATO-Flugplatz einem anderen NATO-Partner zur Nutzung überlassen werden?

Wenn ja, wem und mit welcher Nutzungsart?

5

Wird bei einer Schließung des Flugplatzes oder einem gravierenden Personalabbau ein Programm zum Auffangen der Arbeitsplätze und zum wirtschaftlichen Ausgleich für die Region aufgelegt?

Wenn ja, welche Maßnahmen sind vorgesehen?

Bonn, den 6. März 1990

Hüser Hoss, Frau Schoppe, Frau Dr. Vollmer und Fraktion

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