Dringliche forstliche Maßnahme zur Verringerung neuartiger Waldschäden
der Abgeordneten Susset, Dr. Rumpf, Eigen, Freiherr von Schorlemer, Sauter (Epfendorf), Brunner, Dr. Laufs, Graf Stauffenberg, Paintner, Schartz (Trier), Dr. Kunz (Weiden), Rode (Wietzen), Herkenrath, Scheu, Biehle, Bredehorn, Lenzer, Dr. Jobst, Hinsken, Link (Frankfurt), Hartmann, Tillmann, Lemmrich, Austermann, Kittelmann, Magin, Dr. Feldmann, Frau Roitzsch, Reddemann, Frau Hoffmann (Soltau), Höpfinger, Gerstein, Helmrich, Sauter (Ichenhausen), Clemens, Frau Geiger, Graf von Waldburg-Zeil, Dr. Hirsch, Dr. Müller, Wilz, Handlos, Sauer (Stuttgart), Höffkes, Pohlmann, Linsmeier, Dr. Meyer zu Bentrup, von Schmude, Dr.-Ing. Kansy, Louven, Dr. Freiherr Spies von Büllesheim, Carstensen, Spilker, Graf Huyn, Hornung, Jung (Lörrach), Dr. Olderog, Dr. Götz, Dr. Riedl (München), Borchert, Stutzer, Buschbom, Dr. Friedmann, Kolb, Lintner, Landré, Boroffka, Kroll-Schlüter, Milz, Dr. Stavenhagen, Schemken, Jagoda, Schulze (Berlin), Repnik und der Fraktionen der CDU/CSU und FDP
Vorbemerkung
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen7
Was hat die Bundesregierung unternommen, um die Forschung im Bereich der Waldschäden besser zu koordinieren und den Mitteleinsatz zu konzentrieren?
Gibt es Überlegungen, die bundesweite Umfrage „Erhebung von Waldschäden durch Luftverunreinigung 1983" durch weitergehende Inventurmaßnahmen zu ergänzen?
Hat es früher Waldschäden in ähnlicher Art und Umfang gegeben?
Durch welche Maßnahmen der Bodenverbesserung, des Forstschutzes und des Waldbaues — auch im Privat- und Körperschaftswald — können die neuartigen Waldschäden gemindert oder vermieden werden? Welche Möglichkeiten bestehen dabei durch Bodenanalysen und Forstschutzuntersuchungen, Empfehlungen für die Forstwirtschaft zur Behandlung gefährdeter Bestände abzuleiten?
Kann den Waldbesitzern bei der Durchführung der unter 4. genannten forstwirtschaftlichen Maßnahmen Hilfestellung gewährt werden?
Entsteht durch die unter 4. genannten Maßnahmen ein erhöhter Arbeitsbedarf und inwieweit ergibt sich daraus die Möglichkeit, auf freie Kapazitäten auf dem Arbeitsmarkt zurückzugreifen?
Wie kann angesichts des zu erwartenden hohen Schadholzanfalls der Holzmarkt stabilisiert und der Absatz zu angemessenen Erlösen gesichert werden?