Errichtung eines NATO-Waffendepots auf dem Donnerberg bei Gladenbach-Friebertshausen
des Abgeordneten Kleinert (Marburg) und der Fraktion DIE GRÜNEN
Vorbemerkung
Errichtung eines NATO-Waffendepots auf dem Donnerberg bei Gladenbach-Friebertshausen
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen8
Seit dem Herbst 1981 sind auf dem Donnerberg Bauarbeiten zur Errichtung eines neuen Waffen- und Munitionsdepots im Gange. Werden die Kosten für die Errichtung dieses Depots aus Bundesmitteln bestritten, bzw. welchen Anteil der Kosten trägt die Bundesrepublik Deutschland?
Über welche Haushaltstitel wurden und werden die Aufwendungen für die Errichtung des Depots abgewickelt?
Wie hoch sind die vorgesehenen Gesamtausgaben?
Welche finanziellen Mittel sind bereits in den vergangenen Jahren für die Planung des Depots sowie für den Beginn der Bauarbeiten ausgegeben worden? Welche Ausgaben sind für 1983 und später veranschlagt?
Das neue Depot soll der Lagerung von Waffen und Munition dienen. Welche Waffen und welche Munition soll dort gelagert werden?
Wird das Depot nach seiner Fertigstellung zur Aufnahme von ABC-Waffen geeignet sein?
Welche im Zusammenhang mit der Errichtung des Depots stehenden Infrastrukturmaßnahmen sind bereits durchgeführt worden? Welche weiteren Maßnahmen sollen noch durchgeführt werden?
In welcher Weise ist für den Schutz der Bewohner der umliegenden Gemeinden im Katastrophen- bzw. im „Konfliktfall" Sorge getragen? Gibt es entsprechende Katastrophenschutzpläne, und was sehen diese vor?