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Kleine AnfrageWahlperiode 10Beantwortet

Teilnahme von Umweltexperten an der Konferenz der Antarktisvertragsstaaten in Tokio im Mai 1984 (G-SIG: 10001086)

Berücksichtigung der Umweltproblematik in den Diskussionen um das "Mineral Regime", Beratung der deutschen Delegation durch Experten, Planungen für seismographische Forschungen und Ölbohrungen in der Antarktis, Vorschlag der Umweltverbände zur Berufung des Antarktisforschers Dr. W. Fischer in die Delegation

Fraktion

Die Grünen

Ressort

Auswärtiges Amt

Datum

29.03.1984

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 10/110512.03.84

Teilnahme von Umweltexperten an der Konferenz der Antarktisvertragsstaaten in Tokio im Mai 1984

des Abgeordneten Stratmann und der Fraktion DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen8

1

Wie stellt die Bundesregierung sicher, daß die Umweltproblematik in den Diskussionen über das „Mineral Regime" der Antarktisvertragsstaaten voll berücksichtigt wird?

2

Welche Experten stehen der Bundesregierung zur Verfügung, über die biologischen und ökologischen Zusammenhänge der marinen Pflanzen- und Tierwelt während der Konferenz zu beraten?

3

Aus welchen Ressorts oder Institutionen kommen diese Experten?

4

Welche Themenkreise greift die Bundesregierung in der Debatte über das „Mineral Regime" besonders auf?

5

Wann plant die Bundesregierung, seismographische Forschungen in der Antarktis durchzuführen?

— Mit welchen Schiffen?

— Mit welchen Experten?

— Mit der Kooperation von welchen Ländern?

6

Wann plant die Bundesregierung, Ölbohrungen in der Antarktis zu unternehmen?

— Mit welchen Schiffen?

— Mit welchen Experten?

— Mit der Kooperation von welchen Ländern?

7

Bei welchen Gelegenheiten werden die Umweltexperten bei der Debatte über das „Mineral Regime" überhaupt hinzugezogen?

8

Die Umweltverbände der Bundesrepublik Deutschland h gen große Besorgnis, daß die zur Zeit vertretenen Forscher nicht in vollem Maße die ökologischen Belange der Antarktis vertreten können. Ist die Bundesregierung bereit, den Anregungen der Umweltverbände der Bundesrepublik Deutschland zu folgen und den Meeresbiologen und langjährigen Antarktisforscher Dr. W. Fischer als Experten in die Delegation aufzunehmen?

Bonn, den 12. März 1984

Stratmann Beck-Oberdorf, Schily, Kelly und Fraktion

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