Situation der Auslandslehrer
der Abgeordneten Büchner, (Speyer), Catenhusen, Duve, Herterich, Schlaga, Stobbe, Toetemeyer, Verheugen, Würtz, Wolfram (Recklinghausen) und der Fraktion der SPD
Vorbemerkung
In seiner Regierungserklärung vom 4. Mai 1983 hat der Bundeskanzler erklärt: „Wir müssen die deutschen Schulen im Ausland stärker als bisher fördern. Wir werden neue Anstrengungen unternehmen, um die deutsche Sprache im Ausland wieder mehr zu verbreiten." Der Unterausschuß für auswärtige Kulturpolitik hat sich seitdem mehrmals mit der Situation der deutschen Schulen im Ausland und speziell mit der Lage der Auslandslehrer beschäftigt. Am 14. September 1983 hat der Auswärtige Ausschuß die Bundesregierung aufgefordert, bis zum 15. Januar 1984 einen „Bericht zur Entwicklung im Bereich der Auslandslehrer" vorzulegen. Dieser Bericht ist vor dem Hintergrund einer vom Haushaltsausschuß beschlossenen Einsparung bei der Besoldung der Auslandslehrer von 20 Millionen DM bis 1987 im Unterausschuß beraten worden. In dem Bericht sind zahlreiche Fragen offengeblieben. In der Diskussion haben sich außerdem neue, wesentliche Fragen ergeben. Es ist auch sichtbar geworden, daß der Anspruch der Regierungserklärung und die Wirklichkeit in den deutschen Auslandsschulen weit auseinanderklaffen. Aus diesem Grund hält es die SPD-Bundestagsfraktion für zwingend, daß die überkommene Struktur der Beschäftigung von Lehrern an Auslandsschulen neu überdacht wird. Ihr Ziel ist es, bei veränderten wirtschaftlichen Bedingungen und verschlechterter Haushaltslage die deutschen Schulen im Ausland dennoch besser zu fördern, als dies zur Zeit geschieht.
Aus diesem Grund fragen wir die Bundesregierung:
A. Allgemeine Situation
B. Entsandte Lehrkräfte
C. Ortslehrkräfte
D. Zukünftiger Ausbau des deutschen Auslandsschulwesens
E. Aus- und Fortbildungseinrichtungen