Todesfälle bzw. Selbsttötungen bei der Bundeswehr
des Abgeordneten Lange und der Fraktion DIE GRÜNEN
Vorbemerkung
Kleine Anfrage
des Abgeordneten Lange und der Fraktion DIE GRÜNEN
Todesfälle bzw. Selbsttötungen bei der Bundeswehr
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen10
Wie viele Todesfälle sind im Zusammenhang mit der Tätigkeit der Bundeswehr seit ihrem Bestehen (jeweils nach Jahren differenziert) festzustellen
a) nach Personenkreis
— unter Berufssoldaten,
— unter Wehrdienstleistenden,
— unter der Zivilbevölkerung,
b) nach Ursache
— Flugzeugunfall,
— sonstiger Verkehrsunfall,
— Überforderung im Manöver,
— sonstiger Manöverunfall,
— fahrlässige Tötung durch Waffengebrauch,
— Totschlag,
— Mord,
— Selbsttötung,
— sonstige?
Welche Ursachen von Selbsttötungen konnten in welcher Höhe erfaßt werden?
Wie hoch ist der Personalbestand der Bundeswehr im militärischen Bereich jeweils zum 1. Januar eines Jahres seit Bestehen gewesen?
Wie hoch sind die Zahlungen, die vom Bund infolge der Todesfälle unter Frage 1 insgesamt vorgenommen wurden? Welche Art von Zahlungen wurden vorgenommen?
Ist es richtig, daß es im Zeitraum Oktober 1984 bis Februar 1985 unter Angehörigen der Bundeswehrkaserne in Schwanewede zu mehreren Selbsttötungsversuchen gekommen ist, ggf. wie viele?
Um welche Dienstgrade handelte es sich ggf.? Waren es ausnahmslos Wehrdienstleistende?
Wie hoch war der Anteil der Wehrdienstleistenden im fraglichen Zeitraum?
Welches waren ggf. jeweils die Ursachen der Selbsttötungsversuche?
Welche Maßnahmen sind ggf. jeweils getroffen worden?
War es vorher in der fraglichen Kaserne schon zu ähnlichen Vorfällen gekommen, wenn ja, wie häufig und wann?