Aktuelle Einkommenssituation der deutschen Landwirtschaft
der Abgeordneten Susset, Eigen, Freiherr von Schorlemer, Freiherr Heereman von Zuydtwyck, Carstensen (Nordstrand), Sauter (Epfendorf), Herkenrath, Niegel, Wittmann (Tännesberg), Maaß, Hornung, Dr. Jobst, Rossmanith, Dr. Kunz (Weiden), Frau Roitzsch (Quickborn), Graf von Waldburg-Zeil, Austermann, Frau Dempwolf, Dr. Schroeder (Freiburg), Milz, Repnik, Rode (Wietzen), Schartz (Trier), Brunner, Bayha, Michels, Stockhausen, Dr. Schwörer, Pöppl, Seesing, Biehle und der Fraktion der CDU/CSU sowie der Abgeordneten Paintner, Bredehorn, Ronneburger, Dr. Solms, Dr. Rumpf und der Fraktion der FDP
Vorbemerkung
Aktuelle Einkommenssituation der deutschen Landwirtschaft
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen8
Wie schätzt die Bundesregierung die Einkommens- und Gewinnentwicklung in den verschiedenen Betriebsgrößen und -formen für das laufende Wirtschaftsjahr 1986/87 ein?
Wieweit tragen dazu die Erntemengen und die Kostenentwicklung bei?
Welcher Beitrag fließt der deutschen Landwirtschaft im Wirtschaftsjahr 1986/87 durch den Einkommensausgleich über die Umsatzsteuer zu? Wie hätten sich die Einkommen der Landwirtschaft ohne diesen Ausgleich verändert?
In welcher Höhe haben sich die Einkommen der bäuerlichen Betriebe in den benachteiligten Gebieten durch die Ausgleichszulage verbessert?
Wie viele Betriebe erhalten Mittel aus den neuen Sozialmaßnahmen? Wie werden sich voraussichtlich nach Meinung der Bundesregierung die Einkommen in den kleineren Betrieben mit und ohne Berücksichtigung dieser Maßnahmen verändern?
Wie wirken sich die Verbesserungen bei der Ausgleichszulage und die Sozialmaßnahmen insgesamt auf die Einkommensentwicklung der landwirtschaftlichen Betriebe aus?
Welche Maßnahmen der Steuer- und der Familienpolitik sowie der allgemeinen Sozialpolitik wirken sich positiv auf die Einkommen der bäuerlichen Familienbetriebe aus?
Wie beurteilt die Bundesregierung die mittelfristigen Einkommensaussichten der bäuerlichen Familienbetriebe, und welche Rolle spielen dabei die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und die EG-Agrarpolitik?