Kinder- und Jugendzahnpflege
der Abgeordneten Jaunich, Egert, Glombig, Ibrügger, Schmidt (Kempten), Frau Dr. Adam-Schwaetzer, Eimer (Fürth), Hölscher und der Fraktionen der SPD und FDP
Vorbemerkung
Kleine Anfrage
der Abgeordneten Jaunich, Egert, Glombig, Ibrügger, Schmidt (Kempten), Frau Dr. Adam-Schwaetzer, Eimer (Fürth), Hölscher und der Fraktionen der SPD und FDP
Kinder- und Jugendzahnpflege
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen5
Ist die Bundesregierung der Auffassung, daß in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend den wissenschaftlichen Erkenntnissen und den praktischen Erfahrungen im Ausland, z. B. Schweiz, eine ausreichende primär- und sekundärpräventive Kinder- und Jugendzahnpflege betrieben wird?
Wie beurteilt die Bundesregierung die Möglichkeit, unter Beachtung der grundgesetzlichen Zuständigkeiten eine Bestandsaufnahme der heutigen Kinder- und Jugendzahnpflege herbeizuführen?
Ist die Bundesregierung bereit, Initiativen zu ergreifen, um die Kinder- und Jugendzahnpflege nach österreichischem oder schweizer Vorbild umzugestalten, wenn die Bestandsaufnahme dies sinnvoll erscheinen läßt?
Wie weit sind die Arbeitsgrundlagen des seit einigen Jahren in Zusammenarbeit zwischen zahnärztlichen Wissenschaftlern und dem Wissenschaftlichen Institut der Ortskrankenkassen vom Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung geplanten Modellversuchs „Kooperatives Kariesprophylaxeprogramm" erstellt worden, und wann ist der Beginn des Modellversuchs vorgesehen?
Welche ländlichen und städtischen Regionen sind für die Durchführung des Programms vorgesehen, und nach welchen Gesichtspunkten sind sie ausgewählt worden?