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Kleine AnfrageWahlperiode 9Beantwortet

Jahresberichte der hauptamtlichen Jugendoffiziere (G-SIG: 09001688)

Veröffentlichung der Jahresberichte, Verbesserung der materiellen und personellen Ausstattung der Jugendoffiziersarbeit, Verhältnis der Jugendoffiziere zu ihren militärischen Vorgesetzten, Zusammenarbeit mit Schulen, Hochschulen und den gesellschaftlichen Gruppen, Erfahrungen mit Veranstaltungen zur politischen Erwachsenenbildung, wesentliche Probleme beim Dialog mit jungen Menschen über Fragen der Friedens- und Sicherheitspolitik, Weiterbildung der Offiziere und Unteroffiziere in Grundsatzfragen der Sicherheitspolitik und der Landesverteidigung

Fraktion

CDU/CSU, FDP

Ressort

Bundesministerium der Verteidigung

Datum

07.01.1983

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 9/235717.12.82

Jahresberichte der hauptamtlichen Jugendoffiziere

der Abgeordneten Francke (Hamburg), Weiskirch (Olpe), Voigt (Sonthofen), Biehle, Dallmeyer, Ganz (St. Wendel), Frau Geier, Frau Krone-Appuhn, Löher, Dr.-Ing. Oldenstädt, Petersen, Wimmer (Neuss), Bahner, Berger (Lahnstein), Daweke, Haase (Kassel), Dr. Hupka, Dr. Jobst, Kalisch, Lowack, Sauer (Salzgitter), Sauter (Epfendorf), Dr. Stavenhagen und Genossen und der Fraktion der CDU/CSU sowie der Abgeordneten Hoppe, Gärtner, Schäfer (Mainz), Dr.-Ing. Laermann, Dr. Feldmann, Holsteg, Paintner, Popp, Dr. Rumpf und der Fraktion der FDP

Vorbemerkung

Die Jugendoffiziere der Bundeswehr leisten einen wesentlichen Beitrag für ein besseres Verständnis für die Aufgabe der Bundeswehr im Rahmen der Friedenssicherung. Die Jahresberichte der Jugendoffiziere sind daher eine wichtige Erkenntnisquelle über Meinungen und Einstellungen der Jugendlichen zu Fragen der Friedenspolitik.

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen10

1

Beabsichtigt die Bundesregierung in Zukunft, die Auswertung der Jahresberichte der hauptamtlichen Jugendoffiziere zu veröffentlichen und damit sicherzustellen, daß die sich hieraus ergebenden Erkenntnisse auch der Öffentlichkeit und den für die Öffentlichkeitsarbeit in der Bundeswehr verantwortlichen Kommandeuren und Dienststellenleitern bekanntwerden?

2

Wie hat sich die Verbesserung der materiellen und personellen Ausstattung der Jugendoffizierarbeit bisher ausgewirkt, und beabsichtigt die Bundesregierung, weitere darüber hinausgehende Verbesserungen vorzunehmen?

3

Wie hat sich das Verhältnis zwischen Jugendoffizieren und ihren militärischen Vorgesetzten entwickelt?

4

Teilt die Bundesregierung die Auffassung, daß die Jugendoffiziere im Rahmen ihrer Loyalitätspflichten im dienstlichen Einsatz einen gewissen Darstellungsspielraum in Anspruch nehmen können?

5

Welche Erfahrungen liegen der Bundesregierung vor über die Zusammenarbeit der Jugendoffiziere mit Schulbehörden, Schulen der verschiedenen Schulformen und den Hochschulen?

6

Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung aus den Erfahrungen der Jugendoffiziere über Veranstaltungen zur politischen Erwachsenenbildung vor?

7

Wo liegen nach Ansicht der Jugendoffiziere die wesentlichen Probleme beim Dialog mit jungen Menschen über Fragen der Friedens- und Sicherheitspolitik?

8

Wie beurteilt die Bundesregierung die Zusammenarbeit zwischen den Jugendoffizieren und den einzelnen Parteien sowie den großen gesellschaftlichen Gruppen — vor allem auch der Kirchen und der Gewerkschaften — sowie den verschiedenen Jugendorganisationen?

9

Wie beurteilt die Bundesregierung die Ergebnisse der Tagung, die der Deutsche Bundeswehrverband als Spitzenorganisation zur Vertretung der Interessen aller Soldaten mit den Jugendoffizieren am 26./27. Oktober 1982 durchgeführt hat?

10

Welche Maßnahmen hält die Bundesregierung aufgrund des diesjährigen Jahresberichts der Jugendoffiziere für erforderlich, um neben den Jugendoffizieren eine möglichst große Zahl von Offizieren und Unteroffizieren im Rahmen der Aus- und Weiterbildung intensiver als bisher mit Grundsatzfragen der Sicherheitspolitik und der Landesverteidigung vertraut zu machen und sie so zu befähigen, konstruktiv an der Friedensdiskussion teilzunehmen?

Bonn, den 17. Dezember 1982

Francke (Hamburg) Weiskirch (Olpe) Voigt (Sonthofen) Biehle Dallmeyer Ganz (St. Wendel) Frau Geier Frau Krone-Appuhn Löher Dr.-Ing. Oldenstädt Petersen Wimmer (Neuss) Bahner Berger (Lahnstein) Daweke Haase (Kassel) Dr. Hupka Dr. Jobst Kalisch Lowack Sauer (Salzgitter) Sauter (Epfendorf) Dr. Stavenhagen Dr. Becker (Frankfurt) Frau Benedix-Engler Bohl Braun Broil Bühler (Bruchsal) Dr. Bugl Clemens Dr. Czaja Deres Eigen Feinendegen Fischer (Hamburg) Frau Geiger Dr. von Geldern Dr. George Frau Hoffmann (Soltau) Horstmeier Jung (Lörrach) Dr. Kunz (Weiden) Lattmann Linsmeier Louven Maaß Magin Dr. Marx Dr. Meyer zu Bentrup Milz Nelle Frau Dr. Neumeister Niegel Dr. Olderog Pfeffermann Pohlmann Regenspurger Rossmanith Sauer (Stuttgart) Sauter (Ichenhausen) Schartz (Trier) Dr. Schroeder (Freiburg) Schröder (Lüneburg) Seehofer Stutzer Susset Graf von Waldburg-Zeil Dr. von Wartenberg Weiß Zierer Dr. Dregger, Dr. Waigel und Fraktion Hoppe Gärtner Schäfer (Mainz) Dr.-Ing. Laermann Dr. Feldmann Holsteg Paintner Popp Dr. Rumpf Mischnick und Fraktion

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