Tunnellösung der A 39 im Bereich Lüneburg-Moorfeld
der Abgeordneten Dr. Valerie Wilms, Bettina Herlitzius, Winfried Hermann, Dr. Anton Hofreiter, Daniela Wagner, Stephan Kühn, Ingrid Nestle, Bärbel Höhn, Nicole Maisch, Cornelia Behm, Hans-Josef Fell, Ulrike Höfken, Sylvia Kotting-Uhl, Oliver Krischer, Undine Kurth (Quedlinburg), Friedrich Ostendorff, Dorothea Steiner, Markus Tressel und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Vorbemerkung
In der „Lüneburger Landeszeitung“ vom 2. Dezember 2009 ist in dem Artikel „Der Autobahn-Deckel kommt“ Folgendes zu lesen:
„Der Lüneburger CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhard Pols und sein Kollege aus dem Kreis Harburg, Michael Grosse-Brömer, hatten (…) vermeldet, dass der Bund die Tunnellösung für die geplante A 39 favorisiere.“
Die geplante Tunnellösung käme nach unbestätigten Schätzungen auf einer Länge von 400 Metern zu geschätzten Baukosten von 40 Mio. Euro.
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen7
Wie hoch werden die Bau- und Planungskosten für den Bau eines 400 Meter langen Tunnels der in Frage kommenden Lage voraussichtlich sein?
Wird der Bund diese Kosten oder Kostenanteile tragen?
Wenn ja, in welcher Höhe wird sich der Bund an den zusätzlichen Kosten beteiligen?
Wenn nein, wird die Tunnellösung nur realisiert, wenn Land, Kommunen oder die Wirtschaft die Zusatzkosten tragen?
Wie hoch wären die Kosten, wenn die von den Anwohnerinnen und Anwohnern gewünschte 2 Kilometer lange Tunnelvariante realisiert werden würde?
Wie wirken sich die dadurch entstehenden Kosten auf das in der Bundestagsdrucksache 17/30 mit 2,8 angegebene Nutzen-Kosten-Verhältnis aus?
Wie bewertet die Bundesregierung die Wirtschaftlichkeit des Verkehrsprojekts A 39 unter den aktuellen Kostensteigerungen?