Situation der Aussiedler in Deutschland
des Abgeordneten Dr. Anton Friesen und der Fraktion der AfD
Vorbemerkung
In die Bundesrepublik Deutschland sind seit 1950 über 4,5 Millionen Aussiedler und deren Angehörige eingewandert. Im Jahr 2011 hielten sich davon noch gut 71 Prozent in der Bundesrepublik Deutschland auf. Das geht aus dem zu diesem Zeitpunkt veröffentlichten Mikrozensus hervor. Darin gaben 3,2 Millionen zugewanderte Deutsche (inkl. zeitgleich eingewanderter Ehegatten und Kinder) an, mit dem Status eines (Spät-)Aussiedlers nach Deutschland eingereist zu sein (vgl. www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/ 2013/spaetaussiedler-in-deutschland.pdf?__blob=publicationFile ebd. S. 35).
Diese auch als Russlanddeutschen bezeichnete Bevölkerungsgruppe hat sich nach Auffassung der Fragesteller trotz vieler widriger Umstände hervorragend in unser Land integriert (https://de.wikipedia.org/wiki/Aussiedler_und_Sp%C3%A4taussiedler).
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen5
Wie viele Aussiedler bzw. Spätaussiedler sind zurzeit auf die gesetzliche Grundsicherung angewiesen (bitte nach Geschlecht und Alter aufschlüsseln und Rentner als eigene Kategorie angeben)?
Wie hat sich die Erwerbstätigkeitsquote der Spätaussiedler seit 1993 entwickelt (bitte jährliche Entwicklung anzeigen)?
Wie hat sich die Arbeitslosenquote der Spätaussiedler seit 1993 entwickelt (bitte jährliche Entwicklung anzeigen)?
Wie viele Spätaussiedler waren seit 1993 bzw. sind nach den neuesten der Bundesregierung vorliegenden Daten auf Sozialleistungen angewiesen (bitte jährliche Entwicklung anzeigen)?
Wie wurden Aussiedler bzw. Spätaussiedler entschädigt, die als Kriegsopfer nach dem Kriegsfolgenbereinigungsgesetz anerkannt worden sind?