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Kleine AnfrageWahlperiode 19Beantwortet

Entwicklung der Nutzung nichtinvasiver und invasiver Pränataldiagnostik

Fraktion

FDP

Ressort

Bundesministerium für Gesundheit

Datum

08.10.2019

Aktualisiert

26.07.2022

BT19/1335419.09.2019

Entwicklung der Nutzung nichtinvasiver und invasiver Pränataldiagnostik

Kleine Anfrage

Volltext (unformatiert)

[Kleine Anfrage der Abgeordneten Katrin Helling-Plahr, Michael Theurer, Grigorios Aggelidis, Dr. Jens Brandenburg (Rhein-Neckar), Dr. Marcus Faber, Daniel Föst, Otto Fricke, Peter Heidt, Katja Hessel, Manuel Höferlin, Reinhard Houben, Ulla Ihnen, Dr. Christian Jung, Dr. Marcel Klinge, Michael Georg Link, Oliver Luksic, Dr. Martin Neumann, Dr. Wieland Schinnenburg, Dr. Hermann Otto Solms, Dr. Andrew Ullmann, Gerald Ullrich, Nicole Westig und der Fraktion der FDP Entwicklung der Nutzung nichtinvasiver und invasiver Pränataldiagnostik Seit dem Jahr 2012 sind nichtinvasive Pränataltests (NIPT) auf dem Markt auf Selbstzahlerbasis zugelassen, mit deren Hilfe bereits während der Schwangerschaft mittels eines Bluttests festgestellt werden kann, ob ein heranwachsendes Kind eine Trisomie aufweisen wird. Am 22. März 2019 sprach sich der Gemeinsame Bundesausschusses nun dafür aus, diese Bluttests zukünftig bei medizinischer Indikation von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bezahlen zu lassen, da potenziell risikoreichere invasive Methoden, wie die Fruchtwasseruntersuchung und Plazentapunktion, die gegenwärtig bereits bei medizinischer Indikation durch die GKV übernommen werden, durch die deutlich risikoärmeren Bluttests teilweise ersetzt werden können. Auch der 122. Deutsche Ärztetag sprach sich vor diesem Hintergrund für eine Übernahme durch die GKV, bei vorangegangener Beratung der Schwangeren, aus. Wir fragen die Bundesregierung: 1. Wie hat sich, nach Kenntnis der Bundesregierung, die Anzahl der Schwangeren, die nichtinvasive Pränataldiagnostik in Form eines Bluttests auf Selbstzahlerbasis in Anspruch genommen haben, im Zeitraum seit Marktzulassung im Jahr 2012 bis heute entwickelt (bitte nach Jahren aufschlüsseln)? 2. Wie hat sich, nach Kenntnis der Bundesregierung, die Anzahl der Schwangeren, die invasive Pränataldiagnostik in Form einer Fruchtwasseruntersuchung in Anspruch genommen haben, im in Frage 1 genannten Zeitraum entwickelt (bitte nach Jahren aufschlüsseln)? 3. Wie hat sich, nach Kenntnis der Bundesregierung, die Anzahl der Schwangeren, die invasive Pränataldiagnostik in Form einer Plazentapunktion in Anspruch genommen haben, im in Frage 1 genannten Zeitraum entwickelt (bitte nach Jahren aufschlüsseln)? 4. Wie vielen der in den Fragen 2 und 3 genannten Fruchtwasseruntersuchungen und Plazentapunktionen gingen, nach Kenntnis der Bundesregierung, nichtinvasive Bluttests voraus? Deutscher Bundestag Drucksache 19/13354 19. Wahlperiode 19.09.2019 5. Wie viele Anbieter nichtinvasiver Pränataldiagnostik in Form von Bluttests sind, nach Kenntnis der Bundesregierung, gegenwärtig auf dem deutschen Markt aktiv? Wie viele dieser Anbieter haben ihren Firmensitz in Deutschland? 6. Existieren, nach Kenntnis der Bundesregierung, staatlich unterstützte bzw. geförderte Informationsangebote zur nichtinvasiven Pränataldiagnostik? a) Wenn ja, welche? b) Wenn nein, plant die Bundesregierung entsprechende Angebote? Berlin, den 28. August 2019 Christian Lindner und Fraktion Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.betrifft-gesetze.de ISSN 0722-8333]

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