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Kleine AnfrageWahlperiode 17Beantwortet

Endlager Morsleben - bis 1991 eingelagerte Abfälle

Konkrete Ablieferer bzw. Produzenten der in der Antwort auf eine Kleine Anfrage (BT-Drs 16/14070, Nr. 1) genannten, zwischen 1971 und 1991 eingelagerten Abfälle

Fraktion

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Ressort

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Datum

14.04.2010

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 17/126626. 03. 2010

Endlager Morsleben – bis 1991 eingelagerte Abfälle

der Abgeordneten Sylvia Kotting-Uhl, Hans-Josef Fell, Bärbel Höhn, Oliver Krischer, Nicole Maisch, Ingrid Nestle, Dr. Hermann Ott, Dorothea Steiner und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

In das Endlager für radioaktive Abfälle Morsleben (ERAM) wurden von 1971 bis 1991 radioaktive Abfälle aus Anlagen und Einrichtungen der DDR eingelagert. Sie machen rund ein Drittel des Abfallvolumens im ERAM aus. Hierzu gibt die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN an, welche Anteile auf die drei Bereiche Kernkraftwerke (KKW), Anwendung und Produktion von Radionukliden (APR) und Forschung entfallen (vgl. Bundestagsdrucksache 16/14070, Nr. 1).

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen2

1

Von welchen konkreten Ablieferern stammen welche der oben genannten Abfälle im ERAM, die zwischen 1971 und 1991 eingelagert wurden (bitte tabellarische Übersicht mit Mengenangabe und Datum)?

2

Wurden die oben genannten Abfälle von ihren Ablieferern selbst produziert oder stammen sie zum Teil von Dritten, die ihre Abfälle zuvor an ERAM-Ablieferer abgegeben hatten (falls Letzteres, bitte tabellarische Übersicht mit ursprünglichem Abfallproduzenten bzw. -lieferanten, Mengenangabe und Abgabedatum an den späteren ERAM-Ablieferer)?

Berlin, den 26. März 2010

Renate Künast, Jürgen Trittin und Fraktion

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