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Kleine AnfrageWahlperiode 19Beantwortet

5G Modellprojekt der OTH Amberg-Weiden

(insgesamt 8 Einzelfragen mit zahlreichen Unterfragen)

Fraktion

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Ressort

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Datum

09.12.2019

Aktualisiert

07.02.2023

Deutscher BundestagDrucksache 19/1545726.11.2019

5G-Modellprojekt der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden

der Abgeordneten Stefan Schmidt, Margit Stumpp, Matthias Gastel, Stefan Gelbhaar, Stephan Kühn (Dresden), Daniela Wagner und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Der Raum Amberg-Weiden ist als einzige bayerische Region vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) als 5G-Modellregion ausgewählt worden. An der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden soll bei dem Vorhaben „5G 4 Healthcare“ im Bereich der Medizintechnik mit einem Fördervolumen von mehr als 8,4 Mio. Euro geforscht werden (vgl. www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2019/080-scheuer-5g-foerderung.html). Dafür ist mit erheblichen Mitteln auch ein Ausbau der 5G-Infrastruktur erforderlich. Die Hoffnungen, die in der Region in das Projekt gesetzt werden, sind groß (vgl. www.onetz.de/oberpfalz/weiden-oberpfalz/neue-branchen-arbeitsplaetze-5g-projekt-id2878453.html), aber so auch das Informationsbedürfnis, wie Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern bei Abgeordneten in der Region nach weiteren Details zu dem 5G-Modellprojekt in Bereich Amberg-Weiden zeigen.

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen22

1

a) Für welche Dauer ist das 5G-Modellprojekt „5G 4 Healthcare“ in der Oberpfalz ausgelegt?

1

b) Anhand welcher Kriterien wurde die Region Amberg-Sulzbach als 5G-Testregion ausgewählt?

Ist der Kriterienkatalog transparent einsehbar?

1

c) Wer sind die Projektpartner aus Gesundheitsversorgung und Wirtschaft, bzw. welche Mobilfunkunternehmen sind in diesem Projekt involviert?

1

d) Welche Projektpartner aus der Oberpfalz sind an dem Forschungsvorhaben beteiligt?

1

e) Inwieweit ist eine Implementierung von Forschung und Erprobung an Einrichtungen in der Oberpfalz vorgesehen?

1

f) Gibt es Überlegungen, das Projekt in der Oberpfalz räumlich auszudehnen?

Wenn ja, warum?

2

Welche Leistungsverbesserungen sind für die Bürgerinnen und Bürger zu erwarten?

3

a) Wie viele zusätzliche Stellen entstehen an der OTH Amberg-Weiden im Zusammenhang mit dem 5G-Modellprojekt?

3

b) An welchen Einrichtungen und Lehrstühlen sind die zusätzlichen Stellen vorgesehen?

4

a) Welche Baumaßnahmen sind für das Modellprojekt vor Ort erforderlich?

4

b) Wird im Rahmen des Baurechts die Öffentlichkeit einbezogen?

4

c) Welche und wie viele Mobilfunkmasten kommen für das Projekt zum Einsatz?

Werden, bereits existierende Mobilfunkmasten genutzt und/oder auch neue Masten errichtet?

5

a) Werden für das 5G-Projekt hinsichtlich der Reichweite Eingriffe in die Infrastruktur vor Ort durchgeführt?

5

b) Gibt es bauliche Hindernisse, die aufgrund geringer Reichweite von 5G entfernt worden sind bzw. entfernt werden müssen?

5

c) Sind Baumfällarbeiten aufgrund des Projekts vor Ort geplant, bzw. wurden bereits Baumfällarbeiten durchgeführt?

6

a) Wer kann im Rahmen des Projekts auf das 5G-Netz zurückgreifen?

6

b) Welcher Frequenzbereich soll bei den Testläufen genutzt werden?

7

a) Ist eine Öffnung dieses 5G-Netzes im Rahmen dieses Projekts für die Öffentlichkeit vorgesehen?

7

b) Wenn ja, wie viele Haushalte sollen einbezogen werden?

8

a) Wie groß ist der Energiebedarf bei diesem Modellprojekt?

8

b) Wie hoch ist der Anteil der regenerativen Energien bei der Deckung des Energiebedarfs?

8

c) Müssen zur Energieversorgung der Masten zusätzliche Leitungen verlegt werden?

Berlin, den 12. November 2019

Katrin Göring-Eckardt, Dr. Anton Hofreiter und Fraktion

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