Unfälle an den Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel und Kiel-Holtenau
der Abgeordneten Andreas Mrosek, Dr. Dirk Spaniel, Wolfgang Wiehle, Leif-Erik Holm, Frank Magnitz, Matthias Büttner und der Fraktion der AfD
Vorbemerkung
Im Zusammenhang mit dem Bericht der SHZ.DE vom 7. Dezember 2020 „Darum kommt es an den NOK-Schleusen so häufig zu Unfällen mit Schiffen“ (https://www.shz.de/regionales/kiel/darum-kommt-es-an-den-nok-schleusen-so-haeufig-zu-unfaellen-mit-schiffen-id30520692.html) und den darin enthaltenen Aussagen der Sprecherin der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) interessieren sich die Fragesteller für die folgenden Sachverhalte.
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen2
Wie viele Unfälle gab es nach Kenntnis der Bundesregierung seit 2010 in den Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals mit Schiffen, die mit bzw. ohne einen Lotsen besetzt waren (bitte nach Schleusen in Brunsbüttel und Kiel-Holtenau, nach Ursache der Unfälle wie falsche Navigation, Wetter, Steuerfehler und technische Ausfälle, nach Art der Beschädigungen an den Schleusen sowie nach den an den Unfällen beteiligten Schiffstypen und deren Manöver wie ein- oder auslaufend aufschlüsseln)?
Aus welchen Gründen gestaltet sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Ersatzteileversorgung für die Reparaturen an den Schleusen als so schwierig (vgl. https://www.shz.de/regionales/kiel/darum-kommt-es-an-den-nok-schleusen-so-haeufig-zu-unfaellen-mit-schiffen-id30520692.html), und gibt es Überlegungen nach Alternativen seitens der Bundesregierung hierzu?
Wenn ja, wie sehen die Alternativen aus, und wann werden diese umgesetzt?