Häufigkeit von Verletzungen der äußeren und inneren Genitalorgane, der Harnorgane sowie des Anus und Rektums
der Abgeordneten Martin Sichert, Kay-Uwe Ziegler, Dr. Christina Baum, Thomas Dietz, Jörg Schneider, Carolin Bachmann, Gereon Bollmann, Jürgen Braun, Martin Reichardt, Frank Rinck und der Fraktion der AfD
Vorbemerkung
Die Bundesregierung führt im Rahmen des Informationssystems der Gesundheitsberichterstattung des Bundes Gesundheitsdaten an zentraler Stelle zusammen (https://www.gbe-bund.de/gbe/).
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen2
Wie häufig wurden folgende Verletzungen jeweils in den Jahren 2000 bis 2022 in Deutschland behandelt (bitte nach Kalenderjahren, den Altersgruppen 0 bis 3, 4 bis 6, 7 bis 10, 11 bis 17, ab 18 Jahre, Geschlecht, ambulant und stationär aufschlüsseln):
a) S30.2 (Prellung der äußeren Genitalorgane),
b) S31.4 (Offene Wunde der Vagina und der Vulva),
c) S31.5 (Offene Wunde sonstiger und nicht näher bezeichneter äußerer Genitalorgane),
d) S37.1 (Verletzung des Harnleiters),
e) S37.3 (Verletzung der Harnröhre),
f) S37.9 (Verletzung eines nicht näher bezeichneten Harnorgans oder Beckenorgans),
g) T18.5 (Auswirkungen eines Fremdkörpers in: Anus und Rektum),
h) T19.0 (Fremdkörper in der Harnröhre),
i) T19.1 (Fremdkörper in der Harnblase),
j) T19.2 (Fremdkörper in der Vulva und in der Vagina),
k) T19.3 (Fremdkörper im Uterus),
l) T19.8 (Fremdkörper an sonstigen und mehreren Lokalisationen des Urogenitaltraktes),
m) T19.9 (Fremdkörper im Urogenitaltrakt,
n) Teil nicht näher bezeichnet)?
Sind der Bundesregierung im Falle signifikanter Veränderungen der Häufigkeiten des in Frage 1 erfragten Auftretens Ursachen bekannt, und welche wären dies, und wenn nein, wären dahin gehende Untersuchungen geplant?