Vorhaben der Bundesregierung zur dauerhaften Sicherung der Koexistenz von Wolf und Mensch in Deutschland
der Abgeordneten Harald Ebner, Dr. Zoe Mayer, Dr. Jan-Niclas Gesenhues, Niklas Wagener, Stefan Schmidt und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Vorbemerkung
Die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland ist ein bedeutender Erfolg im Bereich des Artenschutzes, führt aber auch zu Herausforderungen und Konfliktfällen insbesondere mit der ökologisch vorteilhaften Weidetierhaltung. Die Entnahme von auffälligen Wölfen, welche Herdenschutzmaßnahmen überwinden, gestaltet sich in der Praxis auch durch rechtliche Anforderungen an die Spezifität der Genehmigungen immer noch als schwierig und langwierig. Mit der Änderung des Berner Artenschutzabkommens im Dezember 2024 wurde der Schutzstatus des Wolfes von „streng geschützt“ auf „geschützt“ abgesenkt. Am 5. Juni 2025 erfolgte die entsprechende Umsetzung in EU-Recht. Nun können EU-Mitgliedstaaten ebenfalls den Schutzstatus im nationalen Recht absenken und so Abschüsse von auffällig gewordenen Wölfen erleichtern. Maßgeblich für den rechtlichen Rahmen des Wolfsmanagements bleibt weiterhin die Vorgabe der Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Richtlinie, einen günstigen Erhaltungszustand zu erreichen bzw. zu bewahren.
Wissenschaftliche Studien und aktuelle Daten der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Wolf weisen auf die hohe Bedeutung von Herdenschutzmaßnahmen sowie Beratung und finanzielle Unterstützung für betroffene Betriebe in diesem Bereich hin, um Rissfallzahlen zu minimieren. Trotz Erstattung von Rissschäden und Förderprogrammen für Investitionen in Zäune oder Herdenschutzhunde besteht noch erheblicher Nachbesserungsbedarf bei der flächendeckenden Etablierung von Herdenschutz sowie der praxisgerechten Ausgestaltung des Regulierungs- und Förderrahmens für regional angepasste Herdenschutzkonzepte. Das wird von den nutztierhaltenden Betrieben zu Recht als Erschwernis und Belastung empfunden. Nicht zuletzt auch deshalb wird die öffentliche Debatte zum Umgang mit dem Wolf einseitig von Vorschlägen zur Bestandsreduktion durch Abschüsse dominiert, ohne dass die Wirksamkeit und Zielgerechtigkeit dieses Ansatzes für die Senkung der Risszahl bei Weidetieren wissenschaftlich belegt wären. Zudem deuten jüngere Urteile des Europäischen Gerichtshofes darauf hin, dass die Vereinbarkeit einer Bestandsbejagung mit EU-Recht nicht gegeben ist, solange ein günstiger Erhaltungszustand beim Wolf nicht erreicht ist. Zum Erhaltungszustand des Wolfes in Deutschland bzw. in den drei biogeographischen Regionen steht aktuell eine offizielle Meldung bei der EU-Kommission im Rahmen des FFH-Berichtes 2025 an.
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen41
Wie sieht der aktuelle Planungsstand und Zeitplan der Bundesregierung zur nationalen gesetzlichen Umsetzung der auf europäischer Ebene beschlossenen Absenkung des Schutzstatus für den Wolf hinsichtlich Ressortabstimmung für Referentenentwürfe, Kabinettsbeschluss, Lesungen und Anhörungen im Deutschen Bundestag sowie zur Beteiligung von Bundesländern, Wissenschaft und betroffenen Stakeholdern aus?
Plant die Bundesregierung nach der nationalen Umsetzung der Absenkung des Schutzstatus des Wolfes die Ermöglichung einer regulären Bejagung von Wolfsbeständen nach Quoten, ähnlich wie in Schweden, und wenn ja, auf Basis welcher Kriterien, Indikatoren und Anforderungen werden diese Quoten festgelegt?
Hält die Bundesregierung eine reguläre Bejagung des Wolfes nach Quoten für vereinbar mit der Zielvorgabe im europäischen Naturschutzrecht (FFH-Richtlinie) der Erreichung eines günstigen Erhaltungszustandes vor dem Hintergrund, dass in vielen Bundesländern, insbesondere in Süd- und Südwestdeutschland, erst sehr wenige Rudel existieren, welche bislang keine stabile Population bilden?
Wie bewertet die Bundesregierung die Pläne Schwedens zum Abschuss von Wölfen bis auf eine Bestandsgröße von 170 Tieren (vgl. www.agrarheute.com/politik/schweden-will-mehr-haelfte-woelfe-schiessen-deutschland-635256) im Hinblick auf die langfristigen Wirkungen auf den Erhaltungszustand und einen möglichen Konflikt mit EU-Recht, auch vor dem Hintergrund von Hinweisen auf Inzucht in der skandinavischen Population (vgl. www.su.se/english/news/researchers-warn-in-science-of-reducing-the-swedish-wolf-population-1.620435 und https://vet-magazin.de/wissenschaft/wildtierkunde/Woelfe-Mutationen.html)?
Welche Voraussetzungen und konkreten Kriterien sehen die aktuellen Pläne des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) hinsichtlich erleichterter Entnahmen von Wölfen bei „Gefahr für Schafe, Ziegen oder Rinder“ vor (siehe www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/weidetier-schutz-bund-will-wolf-ins-jagdrecht-aufnehmen,wolf-380.html), und welche Behörde entscheidet, ob eine solche Gefahr gegeben ist?
Bietet die Einrichtung wolfsfreier Zonen und die jagdliche Durchsetzung von Bestandsobergrenzen aus Sicht der Bundesregierung zuverlässige Sicherheit vor Rissen, sodass Herdenschutzmaßnahmen für Weidetiere in den betroffenen Regionen verzichtbar würden, und wenn nein, aus welchen Gründen nicht?
Schließt die Bundesregierung aus, dass infolge der geplanten Änderung des BNatSchG zur Absenkung des Schutzstatus Entnahmen von Wölfen auch nach Rissen in ungeschützten oder mangelhaft geschützten Herden (gemessen an den geltenden Mindestvorgaben für Grundschutz auf Länderebene) genehmigt werden, und wenn nein, warum nicht?
Welche Kenntnisse über wissenschaftliche Studien hat die Bundesregierung zum Aspekt, dass eine Bejagung bei bislang unauffälligen Wolfsrudeln mit Zerstörung der Rudelstruktur negative Effekte hinsichtlich der Zahl der Nutztierrisse erzeugen kann (bitte auflisten)?
Sind der Bundesregierung wissenschaftliche Studien bekannt, die eine Schutzwirkung für Weidetiere durch eine nichtselektive Bestandsbejagung von Wölfen oder durch die jagdliche Durchsetzung von „wolfsfreien Gebieten“ empirisch belegen (bitte ggf. mit Quellenangaben auflisten)?
Welche wissenschaftlichen Studien haben zum Ergebnis, dass Bestandsreduktionen bei Wölfen keine nachweisbar senkende Wirkung auf die Risshäufigkeit haben (bitte mit Quellenangaben auflisten)?
Welche Studien deuten darauf hin, dass die Verbreitung und Qualität von Herdenschutzmaßnahmen entscheidend für die Entwicklung der Rissfälle bei Nutztieren im Verhältnis zum Wolfsbestand ist (bitte mit Quellenangaben auflisten)?
Welche Hinweise zur Bedeutung von Herdenschutzmaßnahmen für die Entwicklung der Rissfallzahlen ergeben sich aus dem Wolfsmonitoring auf Bundes- und Länderebene?
Wie hoch ist der Anteil mangelhaft oder ungeschützter Herden an der Gesamtzahl der Risse in den Bundesländern (soweit Daten verfügbar, bitte tabellarisch auflisten)?
Wie hat sich das Rissgeschehen in den Bundesländern entwickelt, in denen schon länger als fünf Jahre eine Wolfspopulation mit Rudeln etabliert ist und daher Weidetierhaltende über mehr Erfahrungen bei der Umsetzung von Herdenschutzmaßnahmen verfügen?
Welche Schlüsse zieht die Bundesregierung hinsichtlich Bedeutung und Wirksamkeit von regional angepassten (passiven) Herdenschutzkonzepten aus den folgenden Ergebnissen des aktuellen Berichts zu Prävention und Nutztierschäden 2024 (siehe unter www.dbb-wolf.de/mehr/literatur-download/berichte-zu-praevention-und-nutztierschaeden), wonach a) in fast allen Bundesländern, welche im nationalen Vergleich die größten Wolfspopulationen aufweisen, die Anzahl der Übergriffe auf Nutztiere gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken ist, b) in Sachsen-Anhalt trotz steigendem Wolfsbestand die Anzahl von Wolfsübergriffen und Nutztierschäden besonders deutlich abnahm, c) in zwei Dritteln der Wolfsterritorien keine oder maximal zwei Wolfsübergriffe pro Jahr zu verzeichnen waren, d) 78 Prozent der Schäden in lediglich 17 Prozent der Wolfsterritorien stattfanden sowie e) in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt bei rund 90 Prozent der Wolfsübergriffe kein oder nur ein eingeschränkter Mindestschutz der betroffenen Herden vorhanden war?
Welche Gründe haben aus Sicht der Bundesregierung wesentlich zum deutlichen Absinken der Übergriffe und Risse durch Wölfe an Weidetieren im letzten Jahr beigetragen (vgl. aktuelle Daten der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Wolf (DBBW) sowie www.butenunbinnen.de/nachrichten/niedersachsen-woelfe-rudel-zahlen-risse-100.html und www.tagesspiegel.de/potsdam/brandenburg/deutlich-weniger-tierrisse-dennoch-schwere-zeiten-fur-den-wolf-in-brandenburg-13196311.html)?
Wie bewertet die Bundesregierung vor dem Hintergrund der genannten Ergebnisse des aktuellen Berichts zu Prävention und Nutztierschäden 2024 des DBBW die Instrumente Bestandsreduktion und jagdliche Durchsetzung „wolfsfreier Gebiete“ hinsichtlich Wirksamkeit, Verhältnismäßigkeit und Aufwand-Nutzen-Verhältnis bezüglich des Ziels einer Minimierung der Rissfallzahl, auch im Vergleich zum Ansatz der Verbesserung des Herdenschutzes?
Sind der Bundesregierung wissenschaftliche Studien bekannt, welche belegen, dass eine regelmäßige Bejagung von Wölfen zu deren vermehrter Scheu und Meidungsverhalten gegenüber Herden, Ställen und siedlungsnahen Weideflächen führt (ggf. bitte auflisten)?
Aus welchen Gründen strebt die Bundesregierung eine Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht an (vgl. www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/weidetier-schutz-bund-will-wolf-ins-jagdrecht-aufnehmen,wolf-380.html), und welche Vor- und Nachteile bringt dieser Schritt aus Sicht der Bundesregierung hinsichtlich einer beschleunigten Genehmigung und Umsetzung von Entnahmen von auffällig gewordenen Wölfen, die mehrfach Herdenschutzmaßnahmen überwinden?
Welche Aktivitäten im Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) und des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) bestehen aktuell hinsichtlich Forschung und Erprobung von Technologien und Innovationsansätzen für Herdenschutzmethoden, insbesondere für unwegsames Berggelände sowie auf Almen und Deichen, und welche weiteren Aktivitäten plant die Bundesregierung in diesem Bereich?
Über welche Daten hinsichtlich Nutztierrissen durch Hunde sowie deren Anteil an Rissen bei Weidetieren insgesamt verfügt die Bundesregierung (bitte Quellen auflisten)?
Falls die Bundesregierung zu Rissereignissen durch Hunde über keine Daten verfügt, warum nicht, und welche Ansätze sieht die Bundesregierung, diese Datenlücke zu schließen?
Welche konkreten Vorbereitungen zu der (auf 2027 verschobenen) Einführung und Umsetzung der Ökoregelungen Weidetierprämie und Biotopverbund im Rahmen der GAP (Gemeinsame Agrarpolitik)-Direktzahlungsregelung finden aktuell im BMLEH statt, und welcher Zeitplan mit welchen konkreten Zwischenschritten ist für den Einführungsprozess vorgesehen?
Welche Initiativen plant die Bundesregierung auf nationaler und europäischer Ebene, um die Weidetierhaltung generell und in Bezug auf die Finanzierung von Investitionen und dauerhaften Aufwendungen für den Herdenschutz einschließlich Arbeitsaufwand bzw. höherem Personaleinsatz, Versorgung von Herdenschutzhunden und Bau von Nachtpferchen besser als bisher zu fördern?
Welche Bundesländer nehmen aktuell keine Förderung für Herdenschutzmaßnahmen im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) (Förderbereich 4J) in Anspruch?
Inwieweit bestehen nach Kenntnis der Bundesregierung noch Förderobergrenzen für Herdenschutzmaßnahmen, bedingt durch EU-Vorgaben (etwa nach „de minimis“) oder eine fehlende Notifizierung von Förderrichtlinien zum Herdenschutz bei der EU-Kommission?
Welchen Beitrag leistet die Bundesregierung zur Vereinheitlichung und Entbürokratisierung der Förderrichtlinien und Förderprogramme in den Bundesländern zur Unterstützung des Herdenschutzes, um grenzüberschreitende Weidetierhaltung zu erleichtern und die Bürokratielast für betroffene Betriebe zu verringern?
Welche Schritte unternimmt die Bundesregierung, um im Austausch mit Stakeholdern, Bundesländern und EU-Kommission Entlastungsmöglichkeiten für Weidetierhaltung und Schäfereibetriebe im Bereich unnötiger Bürokratieaufwand zu identifizieren und schrittweise umzusetzen?
Welche Daten sind der Bundesregierung bekannt zum Anteil von Wolfsübergriffen und der Zahl gerissener Weidetiere im Bereich Hobbytierhaltung und Nebenerwerbsbetriebe an der Gesamtzahl der Wolfsübergriffe und Risse bei Weidetieren (bitte nach Bundesländern auflisten)?
Welche Möglichkeiten sieht die Bundesregierung, auch Tierhalterinnen und Tierhalter im Hobbybereich bei der Planung und Umsetzung von Herdenschutzmaßnahmen besser zu unterstützen?
Plant die Bundesregierung eine Initiative im Rahmen der Bund-Länder-Zusammenarbeit, um bei der statistischen Erfassung von Schäden und Rissen durch Wölfe an Weidetieren sicherzustellen, dass Maßnahmenart, Qualität und Umsetzung von Herdenschutz bei den betroffenen Betrieben nach bundesweit einheitlichen Kriterien statistisch erfasst sowie die Wirkung der einzelnen Maßnahmen evaluiert werden, und wenn nein, warum nicht?
Welche Pläne hat die Bundesregierung, um die Arbeit der DBBW und des Bundeszentrums Weidetiere und Wolf (BZWW) strukturell und personell zu stärken sowie die Zusammenarbeit und den regelmäßigen fachlichen Austausch mit Fachebenen der Bundesländer, der Wissenschaft und den Stakeholdern einschließlich der Naturschutz- und Landschaftspflegeverbände systematisch auszubauen?
Plant die Bundesregierung eine Initiative zur Schaffung eines nationalen Herdenschutzzentrums in Zusammenarbeit mit den Bundesländern, um den Erfahrungsaustausch im Sinne von Best Practice zu stärken und die ausreichende Zucht von Herdenschutzhunden und den Aufbau weiterer Zertifizierungsstellen für deren Ausbildung zu koordinieren, und wenn nein, warum nicht?
Wie bewertet die Bundesregierung den Erfolg des vom Bund geförderten Projekts des Deutschen Landschaftspflegeverbandes „Herdenschutz in der Weidetierhaltung: Praxisgerechte Aufbereitung von Erfahrungen und Schulungen zu Lösungsansätzen für eine Beratung von Landwirtschaftsbetrieben“, und befürwortet die Bundesregierung grundsätzlich eine Wiederaufnahme der Förderung dieses Projekts oder vergleichbarer Vorhaben?
Welche Anstrengungen unternimmt die Bundesregierung, um landwirtschaftliche Verbände, welche die Mitarbeit im BZWW aufgekündigt haben (vgl. www.bmleh.de/SharedDocs/Archiv/Meldungen/2023/301123-herdenschutz-wolf.html), zu einer Rückkehr zur fachlichen Zusammenarbeit zu bewegen, und welche weiteren Schritte sind in dieser Richtung geplant?
Über welche Daten verfügen die Bundesregierung und Bundeseinrichtungen hinsichtlich des Ausmaßes von Wildverbissschäden an Waldbäumen und deren Kostenbezifferung (soweit verfügbar bitte seit dem Jahr 2010 nach Bundesländern auflisten)?
Welche wichtigen Funktionen erfüllen Wölfe in Ökosystemen wie Wäldern und deren Erhalt, etwa im Hinblick auf eine gestärkte Resilienz gegenüber der Klimakrise?
Welche Kenntnisse verfügt die Bundesregierung hinsichtlich Studien zu einer möglichen Verringerung von Wildverbissschäden an Jungbäumen in Waldgebieten, in denen Wolfsrudel leben (Studien bitte auflisten)?
Über welche Daten und Kenntnisse verfügt die Bundesregierung zur Entwicklung der Zahl illegal getöteter Wölfe seit 2020 (bitte nach Jahr und Bundesland auflisten)?
Welche konkreten Maßnahmen sieht die Bundesregierung als geeignet an, gegen die offenbar wachsende Zahl illegaler Tötungen von Wölfen (vgl. www.mdr.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/wolf-zunahme-abschuesse-jagd-wilderei-100.html) vorzugehen und die Chance auf Ermittlungserfolge bei diesen Straftaten zu erhöhen?
Welche repräsentativen Meinungsumfragen seit 2022 sind der Bundesregierung bekannt zu Fragen der Akzeptanz des Wolfes in der deutschen Bevölkerung und zur Bewertung von verschiedenen Maßnahmen zur Sicherung der Koexistenz von Menschen und Wölfen in Deutschland (bitte mit Auftraggeber, durchführendem Institut und Veröffentlichungsdatum auflisten), und welche zentralen Ergebnisse sind diesen Untersuchungen zu entnehmen hinsichtlich der folgenden Aspekte: a) Akzeptanz der Zugehörigkeit des Wolfes zur Tierwelt bzw. Landschaft in Deutschland, b) Bejagung des Wolfes, c) kontrollierte Abschüsse auffällig gewordener Wölfe, d) und bezüglich der Frage, ob zwischen ländlichen Regionen und Großstädten wesentliche Unterschiede bei Akzeptanzwerten oder Gegensätze bei Mehrheitspositionen hinsichtlich des Umgangs mit Wölfen bestehen?