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Kleine AnfrageWahlperiode 21Noch nicht beantwortet
Sicherheitsrisiken durch chinesische Technologien und Investitionen in der kritischen Infrastruktur Deutschlands
Fraktion
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Datum
11.05.2026
Aktualisiert
26.05.2026
BT21/589811.05.2026
Sicherheitsrisiken durch chinesische Technologien und Investitionen in der kritischen Infrastruktur Deutschlands
Kleine Anfrage
Volltext (unformatiert)
Deutscher Bundestag Drucksache 21/5898
21. Wahlperiode 11.05.2026
Kleine Anfrage
der Abgeordneten Dr. Anton Hofreiter, Dr. Sandra Detzer, Dr. Konstantin
von Notz, Jeanne Dillschneider, Omid Nouripour, Chantal Kopf, Sara Nanni,
Deborah Düring, Ayse Asar, Julian Joswig, Katrin Göring-Eckardt, Michael
Kellner, Dr. Alaa Alhamwi, Victoria Broßart, Claudia Müller, Karl Bär und der
Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Sicherheitsrisiken durch chinesische Technologien und Investitionen in der
kritischen Infrastruktur Deutschlands
De-Risking steht zunehmend im Mittelpunkt der China-Debatte in Deutschland
und der EU. Die damalige Bundesregierung unter SPD, BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN und FDP hatte im Juli 2023 erstmals eine nationale China-
Strategie veröffentlicht. Darin wird die Bedeutung des De-Riskings
hervorgehoben, um Abhängigkeiten in kritischen Bereichen zu verringern; zudem
werden entsprechende Maßnahmen der Risikominderung und Diversifizierung
aufgeführt. In ihrem Koalitionsvertrag zwischen der CDU, CSU und SPD hat die
Bundesregierung festgehalten, die China-Strategie nach dem Prinzip des De-
Riskings zu überarbeiten und im Deutschen Bundestag eine Expertinnen- und
Expertenkommission einzusetzen, die in einem jährlichen Bericht Risiken,
Abhängigkeiten und Vulnerabilitäten in den wirtschaftlichen Beziehungen
analysiert, darstellt und Maßnahmen zum De-Risking empfiehlt.
De-Risking muss aus Sicht der Fragestellerinnen und Fragesteller neben
wirtschaftlichen Aspekten maßgeblich auch die große sicherheitspolitische
Dimension berücksichtigen. Im Rahmen der jährlich stattfindenden Anhörung des
Parlamentarischen Kontrollgremiums (PKGr) warnen die Präsidentinnen und
Präsidenten der Nachrichtendienste des Bundes regelmäßig vor den
sicherheitspolitischen Gefahren, die von autoritären Staaten wie China für unsere
Demokratie ausgehen (vgl. www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-916626).
Die massive Ausweitung staatlicher Kontrolle über chinesische Unternehmen
ist vor diesem Hintergrund aus Sicht der Fragestellerinnen und Fragesteller
besorgniserregend. Angesichts der in China geltenden weitgehenden
Kooperationsverpflichtungen mit staatlichen Stellen – etwa nach dem Nationalen
Geheimdienstgesetz von 2017 (www.verfassungsschutz.de/SharedDocs/hintergrue
nde/DE/praevention_wirtschafts-_und_wissenschaftsschutz/chinas-neue-wege-
der-spionage.html) – muss davon ausgegangen werden, dass jedes chinesische
Unternehmen oder Produkt, welches in Deutschland tätig oder eingesetzt wird,
ein potenzielles Sicherheitsrisiko darstellt.
Sicherheitsrisiken durch chinesische Produkte lassen sich in praktisch allen
Sektoren kritischer Infrastruktur feststellen und machen diesen Bereich damit
besonders verwundbar. Dabei ist die kritische Infrastruktur elementar wichtig
für die Versorgungssicherheit Deutschlands. Eine vom Bundesministerium der
Verteidigung (BMVg) in Auftrag gegebene Studie des Instituts für Verteidigung
und Strategie (GIDS) weist beispielsweise auf eine Bandbreite an
Sicherheitsrisiken chinesischer Windkraftanlagen hin: Politische Einflussnahme, Spionage
durch Sensorik, Zugang zu Sicherheitsprotokollen kritischer Infrastruktur und
Störung der Energieversorgung seien ernst zu nehmende realistische Risiken (w
ww.handelsblatt.com/unternehmen/energie/windraeder-aus-china-militaerexper
ten-warnen-vor-spionage/100109846.html).
Bei vernetzten Autos, die von chinesischen Herstellern, in China und/oder mit
chinesischer Software und/oder Hardware hergestellt werden, bestehen
ebenfalls große Sicherheitsrisiken. Ein geheimer Test der öffentlichen
Verkehrsbetriebe in Norwegen ergab, dass etwa 850 im Land eingesetzte Elektrobusse
vollständig aus China kontrolliert werden können (www.focus.de/panorama/we
lt/norweger-stellen-fest-dass-china-850-ih-rer-elektrobusse-fernsteuern-und-sog
ar-stoppen-kann_ba3c10a0-fa18-48a7-8f47-2670f49304c2.html). Israelische
Verteidigungsstreitkräfte haben in den letzten Jahren 700 chinesische Autos
zurückgerufen aufgrund der Befürchtung, dass die in den Fahrzeugen installierten
Sensoren und Kameras dazu genutzt werden könnten, sensible Informationen
zu sammeln (www.focus.de/politik/angst-vor-spionage-israelisches-
militaerentzieht-hochrangigen-offizieren-chinesische-autos335c4348-14a3-4478-b116-
4f8bacc8e10e.html). In sicherheitsrelevanten Bereichen wie Bundeswehr,
Polizei, kritische Infrastrukturen und das Regierungsumfeld stuft der Präsident des
Thüringer Verfassungsschutzes, Stephan Kramer, das Risiko von vernetzten
Autos als „hoch“ ein (www.handelsblatt.com/politik/deutschland/spionage-dob
rindt-warnt-vor-risiken-vernetzter-autos-aus-china/100192429.html). Trotz
dieser Sicherheitsbedenken werden – auch öffentliche – Aufträge immer wieder
an chinesische Auftraggeber vergeben.
Auch ausländische Direktinvestitionen (FDI) aus China bergen spezifische
sicherheitspolitische Risiken, die über rein wirtschaftliche Aspekte
hinausgehen. Solche Investitionen sind nicht prinzipiell abzulehnen, gesetzt den Fall, sie
generieren lokale Wertschöpfung, wie etwa die Schaffung von Arbeitsplätzen
(https://merics.org/en/report/chinese-investment-rebounds-despite-growing-fric
tions-chinese-fdi-europe-2024-update). Die enge Verflechtung chinesischer
Unternehmen mit staatlichen Interessen und die gesetzliche Verpflichtung zur
Kooperation mit chinesischen Geheimdiensten werfen jedoch Fragen
hinsichtlich Datensicherheit, Technologietransfer und potenzieller Spionage auf (www.
gov.uk/government/publications/overseas-business-risk-china/overseas-busines
s-risk-china). So könnten ausländische Unternehmen durch das „Foreign
Investment Screening Mechanism“ und das „Counter-Espionage Law“
gezwungen werden, Daten oder Technologien herauszugeben. Der Präsident a. D. des
unter anderem für die Spionageabwehr zuständigen Bundesamts für
Verfassungsschutz (BfV), Thomas Haldenwang, verwies insbesondere auf das extrem
strategische Vorgehen der Volksrepublik China beim Ein- bzw. Aufkauf von
Teilen deutscher und europäischer kritischer Infrastrukturen, die zum Teil
offenkundig auch Spionagezwecken und der umfassenden Analyse von
innereuropäischen und weltweiten Warenströmen dient (vgl. www.bundestag.de/pres
se/hib/kurzmeldungen-916626).
Diese Beispiele unterstreichen erneut die dringende Notwendigkeit eines
strategisch geplanten De-Riskings, besonders im Bereich kritischer Infrastruktur. Im
Gegensatz dazu weisen aktuelle Zahlen aus Sicht der Fragestellerinnen und
Fragesteller jedoch auf einen gegenläufigen Trend in Deutschland hin. China ist
im Jahr 2025 wieder der wichtigste Handelspartner Deutschlands und Importe
aus China sind gestiegen – insbesondere bei Elektronik- und
Informationstechnologien (www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/02/PD26_056_
51.html). Gleichzeitig verzeichneten FDI aus China nach Europa und dem
Vereinigten Königreich (UK) im Jahr 2024 eine deutliche Steigerung auf 10 Mrd.
Euro (+ 47 Prozent zu 2023), getrieben durch neue Greenfield-Investitionen,
insbesondere in den Sektoren Elektrofahrzeuge und Batterietechnologie
(https://merics.org/en/report/chinese-investment-rebounds-despite-growing-fric
tions-chinese-fdi-europe-2024-update).
Die EU ist die treibende Kraft, wenn es darum geht, die Resilienz ihrer
Mitgliedstaaten gegenüber China zu erhöhen. Im Oktober 2024 verabschiedete die
EU den Cyber Resilience Act – die erste europäische Verordnung, die ein
Mindestmaß an Cybersicherheit für alle vernetzten Produkte festlegt, die auf dem
EU-Markt erhältlich sind (www.bsi.bund.de/DE/Themen/Unternehmen-und-Or
ganisationen/Informationen-und-Empfehlungen/Cyber_Resilience_Act/cyber_r
esilience_act_node.html). Ebenso schlägt die EU-Kommission im Rahmen des
Industrial Accelerator Act (IAA) vor, FDI in strategischen Sektoren an strenge
Bedingungen wie einen maximalen Auslandsanteil von 49 Prozent, Joint-
Venture-Pflichten und verbindlichen Technologietransfer zu knüpfen (https://m
erics.org/en/report/chinese-investment-rebounds-despite-growing-frictions-chin
ese-fdi-europe-2024-update). Doch europäische Maßnahmen bleiben
fragmentiert und unkoordiniert, und vielen EU-Mitgliedstaaten fehlt der politische
Wille, Maßnahmen umzusetzen, geschweige denn proaktiv zu ergreifen (https://me
rics.org/de/studie/member-states-resilience-efforts-fall-short-looming-challenge
s-europe-china-resilience-audit).
Vor diesem Hintergrund wollen die Fragestellerinnen und Fragesteller von der
Bundesregierung wissen, welche Kenntnisse sie über Sicherheitsrisiken
verbunden mit chinesischen Produkten und Investitionen in deutscher kritischer
Infrastruktur hat und welche nationalen und europäischen Maßnahmen sie
ergreift und umsetzt, um die Resilienz unserer Gesellschaft angesichts stark
gestiegener Bedrohungen zu stärken.
Wir fragen die Bundesregierung:
1. Verfügt die Bundesregierung über ein aggregiertes Lagebild über kritische
Komponenten, die von chinesischen Herstellern und/oder in China
hergestellt wurden, die in kritischer Infrastruktur gemäß der bisherigen
Regelung der KRITIS (Kritische Infrastrukturen)-Rechtsverordnung (BSI-
KritisV) in Deutschland verbaut sind?
a) Wenn ja, welche Daten und Erkenntnisse liegen der Bundesregierung
vor (bitte nach Sektoren unter Angabe folgender Daten: Anteil,
Kategorie der Komponenten, Name des Herstellers, Zeitpunkt des Einbaus,
Risikobewertung, aufschlüsseln)?
b) Plant die Bundesregierung nach der Umsetzung der NIS (Netz- und
Informationssysteme)-2- und der CER (Critical Entities
Resilience)‑Richtlinie sowie der Vorlage entsprechender
Umsetzungsgesetze bzw. noch vorzulegender Verordnungen und der damit
einhergehenden Regelung, was zur kritischen Infrastruktur gehört, ein
solches Lagebild zu erstellen und ein fortlaufendes systematisches
Monitoring einzurichten?
2. Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung über folgende
Sicherheitsrisiken verbunden mit von chinesischen Herstellern, in China und/
oder mit chinesischer Software und/oder Hardware hergestellten und in
deutschen Windparks installierten Turbinen vor
a) Fernzugriffsmöglichkeiten durch chinesische Akteure,
b) Datenabgriff und Datenweitergabe an den chinesischen Staat,
c) weitere Sicherheitsrisiken?
3. Wie bewertet die Bundesregierung die Sicherheitsrisiken verbunden mit
von chinesischen Herstellern, in China und/oder mit chinesischer
Software und/oder Hardware hergestellten und in deutschen Windparks
installierten Turbinen?
4. Welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung für ihr Handeln auf
nationaler und europäischer Ebene aus der vom Bundesministerium der
Verteidigung (BMVg) in Auftrag gegebenen Studie des Instituts für
Verteidigung und Strategie (GIDS) zu chinesischem Einfluss in nationaler
Windkraftenergieinfrastruktur, in der es heißt, die Nutzung chinesischer
Windkraftanlagen sei „zu verhindern“, falls Sicherheitsrisiken nicht
ausgeschlossen werden können (www.handels-blatt.com/unternehmen/energi
e/windraeder-aus-china-militaerexperten-warnen-vor-spionage/10010984
6.html)?
5. Plant die Bundesregierung, die vom BMVg in Auftrag gegebenen GIDS-
Studie zu chinesischem Einfluss in Windkraftenergieinfrastruktur zu
veröffentlichen?
a) Wenn ja, wann?
b) Wenn nein, warum nicht?
6. Welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung aus dem vom
Hamburger Vermögensverwalter Luxcara geplanten und schließlich
verworfenen Aufbau von 16 Turbinen des chinesischen Produzenten
Mingyang im Windpark Waterkant vor Borkum (www.handels-blatt.com/unter
nehmen/energie/windraeder-aus-china-militaerexperten-warnen-vor-spion
age/100109846.html) vor dem Hintergrund möglicher Sicherheitsrisiken
(z. B. Fernzugriff des Herstellers, Spionage durch Sensorik im Wasser, auf
Boden und in der Luft) für zukünftige derartige Projekte, unter
Berücksichtigung des zuletzt im KRITIS-Dachgesetz angepassten § 41 des BSI-
Gesetzes (BSIG) sowie unter Berücksichtigung der Tatsache, dass im
Falle des Windparks Waterkant der im KRITIS-Dachgesetz festgelegte
Schwellenwert von 500 000 betroffenen Personen nicht erreicht worden
wäre (https://taz.de/Sicherheitsrisiken-bei-Erneuerba-ren/!6087416/)?
7. Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung über folgende
Sicherheitsrisiken verbunden mit von chinesischen Herstellern und/oder in
China hergestellten und in deutschen Wind- und Solarparks installierten
Wechselrichtern vor
a) Fernzugriffsmöglichkeiten durch chinesische Akteure,
b) Datenabgriff und Datenweitergabe an den chinesischen Staat,
c) weitere Sicherheitsrisiken?
8. Wie bewertet die Bundesregierung die Sicherheitsrisiken verbunden mit
von chinesischen Herstellern und/oder in China hergestellten und in
deutschen Wind- und Solarparks installierten Wechselrichtern?
9. Welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung aus den
Warnungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor
möglicher „Manipulation von Energieinfrastruktur“ bis hin zu gezielten
Stromausfällen durch Cyberangriffe, auch über Wechselrichter (www.bsi.
bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/BSI/Cyber-Si-cherheit/Positionspapi
er_Cybersicherheit_Energiesek-tor.pdf?__blob=publicationFile&v=2) für
ihr Handeln auf nationaler und/oder europäischer Ebene?
10. Wie bewertet die Bundesregierung die Tatsache, dass 78 Prozent der in
Europa verbauten Solarwechselrichter aus China kommen, die Mehrheit
davon produziert von Huawei, dessen Bauteile aufgrund von
Sicherheitsbedenken derzeit aus den öffentlichen 5G‑Mobilfunknetzen entfernt
werden (https://api.solarpowereurope.org/uploads/SPE_2025_Soluti-ons_for_
PV_Cyber_Risks_to_Grid_Stability_032dc2ae5a.pdf?up-dated_at=2025-0
4-29T07:11:32.315Z)?
11. Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung der Marktanteil von
Wechselrichtern, die von chinesischen Herstellern und/oder in China
hergestellt werden (jeweils in Deutschland und in der EU), und wie hat sich
dieser Marktanteil in den vergangenen fünf Jahren verändert?
12. Inwiefern zieht die Bundesregierung in Betracht, entsprechend dem
Vertrag mit Telekommunikationsunternehmen auch mit Wind- und
Solarparkbetreibern einen öffentlich-rechtlichen Vertrag über den Rückbau von
Wechselrichtern chinesischer Hersteller zu schließen?
13. Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung über folgende
Sicherheitsrisiken verbunden mit von chinesischen Herstellern und/oder in
China hergestellten und in Deutschland installierten Netztransformatoren
vor
a) Fernzugriffsmöglichkeiten durch chinesische Akteure,
b) Datenabgriff und Datenweitergabe an den chinesischen Staat,
c) weitere Sicherheitsrisiken?
14. Wie bewertet die Bundesregierung die Sicherheitsrisiken verbunden mit
von chinesischen Herstellern und/oder in China hergestellten und in
Deutschland installierten Netztransformatoren?
15. Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung der Marktanteil von
Netztransformatoren, die von chinesischen Herstellern und/oder in China
hergestellt werden (jeweils in Deutschland und in der EU), und wie hat
sich dieser Marktanteil in den vergangenen fünf Jahren verändert?
16. Inwiefern zieht die Bundesregierung in Betracht, entsprechend dem
Vertrag mit Telekommunikationsunternehmen auch mit Wind- und
Solarparkbetreibern einen öffentlich-rechtlichen Vertrag über den Rückbau von
Netztransformatoren chinesischer Hersteller zu schließen?
17. Gehören Wechselrichter und Netztransformatoren im Rahmen des EU
Cyber Resilience Act, der ab Ende 2027 höhere Sicherheitsstandards für
vernetzte Geräte vorschreibt, zu der Kategorie „wichtige“ oder „kritische“
Produkte, und wenn nein,
a) hält die Bundesregierung es für sinnvoll, Wechselrichter und
Netztransformatoren jeweils als „wichtiges“ oder „kritisches“ Produkt zu
klassifizieren, und
b) setzt sich die Bundesregierung auf EU-Ebene dafür ein,
Wechselrichter und Netztransformatoren jeweils als „wichtiges“ oder „kritisches“
Produkt zu klassifizieren?
18. Wird die Bundesregierung vor dem Inkrafttreten des EU Cyber Resilience
Act Ende 2027 Maßnahmen ergreifen – die über die in der Verordnung
vorgesehenen Zwischenmeilensteine hinausgehen –, um sicherzustellen,
dass in Energieinfrastruktur verbaute chinesische Komponenten den
europäischen Cybersicherheitsanforderungen entsprechen?
a) Wenn ja, welche Maßnahmen?
b) Wenn nein, warum nicht?
19. Wie bewertet die Bundesregierung die im EU Cyber Resilience Act
festgelegte Zertifizierung von Produkten angesichts der Warnungen, dass eine
Zertifizierung aufgrund ständig möglicher Softwareupdates wirkungslos
sein könnte (www.welt.de/wirt-schaft/plus256128114/Gefahr-fuer-die-Net
zsicherheit-Wie-chinesische-Wechselrichter-unser-Stromsystem-beeinflus
sen-koennten.html)?
20. Wie bewertet die Bundesregierung den Vorschlag des BSI, nicht
vertrauenswürdige Hersteller im Energiesektor aus dem europäischen
Binnenmarkt auszuschließen (www.bsi.bund.de/SharedDocs/Down-loads/DE/BS
I/Cyber-Sicherheit/Positionspapier_Cybersicherheit_Ener-giesektor.pdf
?__blob=publicationFile&v=2)?
21. Welche Position hat die Bundesregierung in den Sitzungen der
Horizontalen Ratsarbeitsgruppe „Fragen des Cyberraums“ zum Cybersecurity
Package vertreten, die am 2. und 9. Februar 2026 sowie am 2. März 2026
stattfanden?
22. Unterstützt die Bundesregierung den Vorschlag der Kommission, im
Rahmen des Cybersecurity Package bzw. der Überarbeitung des Cyber
Security Act 2.0 eine Liste sogenannter „Hochrisiko“-Hersteller einzuführen, die
vom Zugang zum europäischen Markt ausgeschlossen werden könnten?
a) Wenn ja, befürwortet die Bundesregierung, dass bestimmte
chinesische Hersteller (z. B. Huawei) auf die Liste sogenannter Hochrisiko-
Hersteller gesetzt werden?
b) Wenn nein, warum unterstützt die Bundesregierung den Vorschlag
nicht?
23. Unterstützt die Bundesregierung den Vorschlag der Kommission, im
Rahmen des Cybersecurity Package bzw. der Überarbeitung des Cyber
Security Act 2.0, die EU Toolbox for 5G security verpflichtend umzusetzen?
24. Welche Kenntnis hat die Bundesregierung über den Anteil von
Hochrisiko-Anbietern in kritischen Komponenten deutscher
Mobilinfrastruktur 2025 im Vergleich zu den letzten fünf Jahren, und geht die
Bundesregierung davon aus, dass die Ausbaufrist für Hochrisikokomponenten
bis 2029 im Mobilfunknetzwerk erfolgreich erreicht wird?
25. Wie stellt die Bundesregierung sicher, dass Fördermaßnahmen aus dem
Infrastruktur-Sondervermögen nicht in den weiteren Verbau von
Hochrisikokomponenten im Mobilfunknetz fließen?
26. Wie stellt die Bundesregierung sicher, dass bei der geplanten Ausrüstung
der Bahnstrecken mit dem Future Railway Mobile Communication
System (FRMCS) chinesische Hersteller wie Huawei vollständig
ausgeschlossen werden, und wie ist der aktuelle Sachstand der Beratungen mit
der DB InfraGO AG (in der Antwort des Parlamentarischen
Staatssekretärs Christian Hirte vom 14. Januar 2026 auf die Mündliche Frage 27 des
Abgeordneten Matthias Gastel (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) wurde
erklärt, dass im Rahmen dieser Beratungen derzeit Lösungswege beim
Umgang mit hybriden Bedrohungslagen sowie den potenziellen
Sicherheitsrisiken durch den Einsatz von Kommunikationskomponenten und Software
aus Drittstaaten in kritischen Infrastrukturen erarbeitet werden,
Plenarprotokoll 21/52)?
27. Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung über folgende
Sicherheitsrisiken verbunden mit von chinesischen Herstellern, in China und/
oder mit chinesischer Software und/oder Hardware hergestellten und in
Deutschland zugelassenen vernetzten Autos (Verbrenner, Elektro und
hybrid) vor
a) Fernzugriffsmöglichkeiten durch chinesische Akteure,
b) Datenabgriff und Weitergabe an den chinesischen Staat,
c) weitere Sicherheitsrisiken?
28. Wie bewertet die Bundesregierung die Sicherheitsrisiken verbunden mit
von chinesischen Herstellern, in China und/oder mit chinesischer
Software und/oder Hardware hergestellten und in Deutschland zugelassenen
vernetzten Autos (Verbrenner, Elektro und hybrid)?
29. Welche Erkenntnisse ergaben sich aus dem gemeinsamen Projekt des
Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) und der Zentralen Stelle für
Informationstechnik im Sicherheitsbereich (ZITiS) (www.tagesschau.de/i
nvestigativ/ndr-wdr/chinesische-hersteller-sicherheitsbehoerden-10
0.html), bei dem Fahrzeuge mehrerer chinesischer Hersteller untersucht
wurden und analysiert wurde, welche Daten die Autos sammeln, in
welchem Umfang dies geschieht und ob Informationen ins Ausland fließen,
und welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung daraus?
30. Welche Erkenntnisse ergaben sich aus dem BSI-Projekt zur Sicherheit von
fahrzeuggenerierten Daten, bei dem fünf Fahrzeugmodelle, darunter drei
Fahrzeuge von Nicht-EU-Herstellern, untersucht werden (Antwort der
Bundesregierung auf die Kleine Anfrage auf Bundestagsdrucksache
21/732), und welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung
daraus?
31. Verfügt die Bundesregierung über ein aggregiertes Lagebild über die
Nutzung bzw. Präsenz der von chinesischen Herstellern, in China und/oder
mit chinesischer Software und/oder Hardware hergestellten und in
Deutschland zugelassenen vernetzten Autos (Verbrenner, Elektro und
hybrid) in Liegenschaften von Behörden und Einrichtungen der
Bundesregierung und der Bundeswehr sowie in unmittelbarer Nähe von KRITIS-
Anlagen und KRITIS-Unternehmen?
a) Wenn ja, welche Daten und Erkenntnisse liegen der Bundesregierung
vor (bitte nach Behörden und Einrichtungen der Bundesregierung,
Bundeswehr und KRITIS-Anlagen und KRITIS-Unternehmen
aufschlüsseln)?
b) Wenn nein, warum nicht?
32. Plant die Bundesregierung eine einheitliche behördliche Regelung für von
chinesischen Herstellern, in China und/oder mit chinesischer Software
und/oder Hardware hergestellten und in Deutschland zugelassenen
vernetzten Autos (Verbrenner, Elektro und hybrid) in Liegenschaften von
Behörden und Einrichtungen der Bundesregierung, der Bundeswehr sowie in
KRITIS-Anlagen und KRITIS-Unternehmen, vor dem Hintergrund, dass
die Zufahrt chinesischer Autos auf dem Parkplatz des Operativen
Führungskommandos in Schwielowsee und auf den Liegenschaften des
Bundesnachrichtendienstes laut Berichten bereits verboten ist (www.tagesscha
u.de/investigativ/ndr-wdr/chinesische-hersteller-sicherheitsbehoerden-10
0.html)?
33. Wie bewertet die Bundesregierung ein Verbot der von chinesischen
Herstellern, in China und/oder mit chinesischer Software und/oder Hardware
hergestellten und in Deutschland zugelassenen vernetzten Autos
(Verbrenner, Elektro und Hybrid) in Liegenschaften von Behörden und
Einrichtungen der Bundesregierung und der Bundeswehr sowie in der Nähe von
KRITIS-Anlagen und KRITIS-Unternehmen?
34. Wie bewertet die Bundesregierung die Entscheidung der
Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn AG, DB Regio, knapp 200 E‑Busse des
chinesischen Herstellers BYD bestellen zu wollen (www.merkur.de/wirt-schaft/
wirbel-um-china-busse-der-deutschen-bahn-so-nimmt-peking-die-deutsch
e-infrastruktur-ins-visier-zr-94101555.html)?
35. Werden bei der öffentlichen Ausschreibung und Vergabe von Gütern und
Dienstleistungen, die Behörden und Einrichtungen der Bundesregierung,
die Bundeswehr sowie KRITIS-Anlagen und KRITIS-Unternehmen
betreffen, sicherheitspolitische Faktoren berücksichtigt und/oder
Risikoanalysen durchgeführt?
a) Wenn ja, welche konkreten sicherheitspolitischen Faktoren werden
berücksichtigt, und wie werden diese gegenüber anderen Kriterien wie
Preis, Qualität und Nachhaltigkeit gewichtet?
b) Wenn nein, wie bewertet die Bundesregierung dies, und sieht die
Bundesregierung hier Handlungsbedarf auf nationaler und/oder
europäischer Ebene?
36. Wie bewertet die Bundesregierung verbindliche vergaberechtliche EU-
Regelungen, nach denen Bieter aus Drittstaaten, mit denen keine
internationale Beschaffungsvereinbarung besteht, von Vergabeverfahren von
Auftraggebern aus der EU ausgeschlossen werden?
37. Wie bewertet die Bundesregierung das zur Vermeidung von Umgehungen
vorgesehene Erfordernis, auch indirekte Beteiligungen von
Drittstaatsunternehmen an Vergabeverfahren auszuschließen?
38. Wie bewertet die Bundesregierung EU-Präferenzmaßnahmen zum Schutz
sicherheitsrelevanter kritischer Infrastruktur sowie zur Stärkung der
digitalen und technologischen Souveränität der EU, insbesondere beim
Aufbau einer souveränen Cloud- und KI-Infrastruktur?
39. Wie bewertet die Bundesregierung die von der EU-Kommission geplante
Heranziehung der Kommissionsempfehlung C(2023) 6689 von
Oktober 2023 zu kritischen Technologiebereichen für die Wirtschaftssicherheit
der EU (https://defence-industry-space.ec.europa.eu/document/download/
67446b95-3992-461b-a02a-e9426d97626b_en?filename=C_2023_6689_
1_DE_annexe_acte_auto-nome_part1_v2_0.pdf) als Grundlage für die
Festlegung der Sektoren, die für eine EU-Präferenz infrage kommen?
40. Erwägt die Bundesregierung, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von
Bundesministerien und/oder ihren nachgeordneten Behörden,
Bundeswehrangehörige und/oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Unternehmen im
Bereich der kritischen Infrastruktur aufzufordern, keine Diensthandys
oder Computer mit chinesischen Fahrzeugen zu verbinden – wie teilweise
in Großbritannien bereits geschehen (www.tagesschau.de/investigativ/
ndrwdr/chinesische-hersteller-sicherheitsbehoerden-100.html)?
41. Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung über folgende
Sicherheitsrisiken verbunden mit von chinesischen Herstellern, in China und/
oder mit chinesischer Software und/oder Hardware hergestellten Routern
vor (hier: Router für den Verbrauchermarkt)
a) Fernzugriffsmöglichkeiten durch chinesische Akteure,
b) Datenabgriff und-Weitergabe an den chinesischen Staat,
c) weitere Sicherheitsrisiken?
42. Wie bewertet die Bundesregierung Sicherheitsrisiken verbunden mit von
chinesischen Herstellern, in China und/oder mit chinesischer Software
und/oder Hardware hergestellten Routern?
43. Welche Schlussfolgerung zieht die Bundesregierung aus der Entscheidung
der US-Telekommunikationsaufsicht, den Import von im Ausland
hergestellten Routern für den Verbrauchermarkt zu untersagen (www.heise.de/n
ews/USA-verbieten-alle-neuen-Router-fuer-Verbraucher-1122204
4.html)?
44. Verfügt die Bundesregierung über ein aggregiertes Lagebild über die
Nutzung von chinesischen Herstellern, in China und/oder mit chinesischer
Software und/oder Hardware hergestellten Routern in Liegenschaften von
Behörden und Einrichtungen der Bundesregierung, der Bundeswehr sowie
in KRITIS-Anlagen und KRITIS-Unternehmen?
a) Wenn ja, welche Daten und Erkenntnisse liegen der Bundesregierung
vor (bitte nach Behörden und Einrichtungen der Bundesregierung,
Bundeswehr und in KRITIS-Anlagen und KRITIS-Unternehmen
aufschlüsseln)?
b) Wenn nein, warum nicht?
45. Plant die Bundesregierung eine einheitliche, behördliche Regelung für
von chinesischen Herstellern, in China und/oder mit chinesischer
Software und/oder Hardware hergestellten Routern in Liegenschaften von
Behörden und Einrichtungen der Bundesregierung, der Bundeswehr sowie in
KRITIS-Anlagen und KRITIS-Unternehmen?
46. Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung über folgende
Sicherheitsrisiken verbunden mit von chinesischen Herstellern, in China und/
oder mit chinesischer Software und/oder Hardware hergestellten
Hafenkränen und sonstigen Logistikeinrichtungen (wie z. B. automatisierte
Verlade- und Transportstraßen) vor
a) Fernzugriffsmöglichkeiten durch chinesische Akteure,
b) Datenabgriff und Datenweitergabe an den chinesischen Staat,
c) weitere Sicherheitsrisiken?
47. Wie bewertet die Bundesregierung Sicherheitsrisiken verbunden mit von
chinesischen Herstellern, in China und/oder mit chinesischer Software
und/oder Hardware hergestellten Hafenkränen und sonstigen
Logistikeinrichtungen?
48. Welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung aus Warnungen
von Experten, dass der hohe Automatisierungsgrad und die
Fernwartungssysteme von Kränen und sonstigen Logistikeinrichtungen „ein leichtes
Einfallstor für externe machtpolitische Manipulation“ seien (https://taz.de/
Sicherheitsrisiken-bei-Erneu-erbaren/!6087416/) für ihr Handeln auf
nationaler und europäischer Ebene?
49. Welche Schlussfolgerung zieht die Bundesregierung aus der Untersuchung
des US-Repräsentantenhauses, bei der auf einigen in US-Häfen
eingesetzten Kränen chinesischer Herkunft Kommunikationsgeräte gefunden
wurden, deren Einsatz in keinem Vertrag zwischen US-Häfen und dem
chinesischen Staatsunternehmen Shanghai Zhenhua Heavy Industries Company
(ZPMC) standen (https://edition.cnn.com/2024/03/07/politics/con-gressio
nal-probe-communications-gear-chinese-cranes), für ihr Handeln auf
nationaler und europäischer Ebene?
50. Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung der Marktanteil von
Hafenkränen und sonstigen Logistikeinrichtungen, die von chinesischen
Herstellern, in China und/oder mit chinesischer Software und/oder Hardware
hergestellt werden (jeweils in Deutschland und in der EU), und wie hat
sich dieser Marktanteil in den vergangenen fünf Jahren verändert?
51. Wie lautet der konkrete Zeitplan der Bundesregierung für die nationale
Umsetzung der novellierten EU‑FDI-Screening-Verordnung in das
nationale Recht, und wie stellt sie sicher, dass hierbei insbesondere die Prüfung
von Investitionen durch in der EU ansässige Tochterunternehmen
drittstaatlich kontrollierter Investoren (sogenannte Xella-Lücke) lückenlos
verankert wird, um Umgehungstatbestände durch chinesische
Staatskonzerne auf dem europäischen Binnenmarkt künftig wirksam zu
unterbinden?
52. Zieht die Bundesregierung angesichts der zunehmenden Nutzung von
Energie- und Transportinfrastruktur als geopolitische Waffe die Schaffung
eines eigenständigen, modernen Investitionsprüfungsgesetzes (IPG) in
Betracht, das die Investitionsprüfung aus dem Außenwirtschaftsgesetz
(AWG) herauslöst, und inwiefern plant sie, in diesem Zuge die
Prüfschwelle für systemische Abhängigkeiten im Bereich der kritischen
Infrastruktur analog zu entsprechenden Forderungen auf 10 Prozent zu senken
sowie atypische Kontrollerwerbe (z. B. durch Vetorechte oder
Technologielizenzen) einer zwingenden vertieften Prüfung zu unterziehen?
53. Welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung aus der im Rahmen
des EU Industrial Accelerator Act (IAA) vorgesehenen FDI-
Konditionierung – insbesondere der diskutierten 49‑Prozent-
Eigentumsobergrenze und Joint-Venture-Pflicht in strategischen Sektoren
– für ihre eigene nationale Prüfpraxis, und wie begründet sie
ordnungspolitisch, dass im deutschen Infrastruktursektor weiterhin
Mehrheitsübernahmen durch staatlich gelenkte Akteure aus autoritären Staaten genehmigt
werden, während auf EU-Ebene für die Neuproduktion strategischer Güter
strikte Minderheitsgrenzen eingezogen werden sollen?
54. Inwiefern wird die Bundesregierung bei künftigen Übernahmen
sicherstellen, dass die in der novellierten EU-FDI-Verordnung explizit genannten
Risikofaktoren – wie die direkte oder indirekte Kontrolle eines Investors
durch einen ausländischen Staat sowie der potenzielle Zugang zu
sensiblen Daten – in Kombination mit wettbewerbsrechtlichen Bewertungen des
Bundeskartellamts künftig strenger gewichtet werden, um den Ausverkauf
kritischer Infrastruktur und eine neue asymmetrische Erpressbarkeit
Deutschlands präventiv zu verhindern?
55. Verfügt die Bundesregierung über ein aggregiertes Lagebild über die
Nutzung von chinesischen Herstellern, in China und/oder mit chinesischer
Software und/oder Hardware hergestellten Kleinstdrohnen in der
Bundeswehr?
a) Wenn ja, welche Daten und Erkenntnisse liegen der Bundesregierung
vor?
b) Wenn nein, warum nicht?
56. Plant die Bundesregierung eine einheitliche, behördliche Regelung für
von chinesischen Herstellern, in China und/oder mit chinesischer
Software und/oder Hardware hergestellten Kleinstdrohnen in der
Bundeswehr?
57. Bei welchen Vergabeprozessen von verteidigungs- und
sicherheitsspezifischen Aufträgen im Rahmen von Beschaffungen der Bundeswehr wurde
die Beteiligung von chinesischen (Unter-)Auftragnehmern verhindert?
58. Plant die Bundesregierung Maßnahmen, um bei der Beschaffung von
Sicherheitsdraht durch die Bundeswehr eine Vergabe an chinesische
(Unter-) Auftragnehmer zu verhindern und eine europäische Lieferkette
sicherzustellen?
Berlin, den 20. April 2026
Katharina Dröge, Britta Haßelmann und Fraktion
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
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ISSN 0722-8333
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