Schwäche des Euro
der Abgeordneten Gerhard Jüttemann, Rolf Kutzmutz und der Fraktion der PDS
Vorbemerkung
Der Euro ist Ende Mai auf den Tiefststand von 1,0409 Dollar gefallen. Er hat damit seit seinen Höchstkursen Anfang des Jahres (zeitweise über 1,18 Dollar) um 12,5 Prozent an Wert verloren.
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen7
Welche Ursachen hat die derzeitige Schwäche des Euro?
Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Euro-Schwäche für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland einschließlich der Entwicklung der Arbeitslosigkeit?
Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Schwäche des Euro und dem Kosovo-Krieg?
Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Schwäche des Euro und der Entscheidung der EU-Finanzminister, Italien bei der Nettoneuverschuldung einen Spielraum von 2,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu gewähren?
Wie bewertet die Bundesregierung die Möglichkeit, daß Ausnahmezugeständnisse wie für Italien Schule machen könnten?
Welche Entwicklung des Euro prognostiziert die Bundesregierung für das zweite Halbjahr, und worauf stützt sie diese Prognose?
Welche Konsequenzen zieht die Bundesregierung aus der derzeitigen Euro-Schwäche?