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Kleine AnfrageWahlperiode 14Beantwortet

Schwäche des Euro (G-SIG: 14010351)

Ursachen für die gegenwärtige Schwäche des Euro, Auswirkung auf die Wirtschaft und die Beschäftigung, Einfluß des erhöhten Spielraums für Italien bei der Nettoneuverschuldung, Prognose für die zweite Jahreshälfte 1999

Fraktion

PDS

Datum

22.06.1999

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 14/111602. 06. 99

Schwäche des Euro

der Abgeordneten Gerhard Jüttemann, Rolf Kutzmutz und der Fraktion der PDS

Vorbemerkung

Der Euro ist Ende Mai auf den Tiefststand von 1,0409 Dollar gefallen. Er hat damit seit seinen Höchstkursen Anfang des Jahres (zeitweise über 1,18 Dollar) um 12,5 Prozent an Wert verloren.

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen7

1

Welche Ursachen hat die derzeitige Schwäche des Euro?

2

Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Euro-Schwäche für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland einschließlich der Entwicklung der Arbeitslosigkeit?

3

Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Schwäche des Euro und dem Kosovo-Krieg?

4

Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Schwäche des Euro und der Entscheidung der EU-Finanzminister, Italien bei der Nettoneuverschuldung einen Spielraum von 2,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu gewähren?

5

Wie bewertet die Bundesregierung die Möglichkeit, daß Ausnahmezugeständnisse wie für Italien Schule machen könnten?

6

Welche Entwicklung des Euro prognostiziert die Bundesregierung für das zweite Halbjahr, und worauf stützt sie diese Prognose?

7

Welche Konsequenzen zieht die Bundesregierung aus der derzeitigen Euro-Schwäche?

Bonn, den 2. Juni 1999

Gerhard Jüttemann Rolf Kutzmutz Dr. Gregor Gysi und Fraktion

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