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Kleine AnfrageWahlperiode 14Beantwortet

Wohnungssituation und Miethöhen in Ost- und Westdeutschland (G-SIG: 14010230)

Sanierungsbedarf, Mietpreis- und Belegungsbindungen, künftiger Wohnungsbedarf, leerstehende Wohnungen, Höhe der Mietpreise und der Wohnnebenkosten, anwendbare Mietspiegel, Entwicklung der Wohngeldleistungen

Fraktion

PDS

Datum

20.04.1999

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 14/71831. 03. 99

Wohnungssituation und Miethöhen in Ost- und Westdeutschland

der Abgeordneten Christine Ostrowski und der Fraktion der PDS

Vorbemerkung

Wir fragen die Bundesregierung:

Zum Stand der Wohnungsversorgung

Fragen10

1

Wie hoch sind der Wohnungsbestand sowie die Zahl der privaten Haushalte?

2

Wie hoch liegt der Anteil der Wohnungen, die noch saniert werden müssen, und wie hoch schätzt die Bundesregierung den damit verbundenen Finanzbedarf?

3

Wie viele öffentlich geförderte Wohnungen, differenziert nach den jeweiligen Bundesländern, unterliegen Mietpreis- und Belegungsbindungen?

4

Wie viele, nach dem 3. Oktober 1990 öffentlich geförderte Wohnungen in Ostdeutschland unterliegen vertraglichen (vereinbarte Förderung) oder gesetzlichen (Wohnungsbindungsgesetz) Preis- und Belegungsbindungen?

5

Bei wie vielen öffentlich geförderten Wohnungen, differenziert nach den jeweiligen Bundesländern, laufen in den nächsten drei Jahren die Mietpreis- und Belegungsbindungen aus?

6

Wie schätzt die Bundesregierung den künftigen Wohnungsbedarf ein, differenziert nach Ländern und nach ländlichen Regionen, mittleren Städten bis 50 000 Einwohnern und Großstädten ab 100 000 Einwohnern auch unter Berücksichtigung der Entwicklung der Binnenwanderung?

7

Wie hoch sind nach Kenntnis der Bundesregierung die Anzahl und der Anteil leerstehender Wohnungen, und was sind die Hauptursachen dafür (bitte wenn möglich, nach Ländern und besonders betroffenen Regionen aufführen)?

8

a) Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter Wohnfläche in den ost- und westdeutschen Bundesländern — in ländlichen Regionen, mittleren Städten bis 50 000 Einwohnern und Großstädten ab 100 000 Einwohnern, jeweils im Wohnungsbestand und bei Neuvertragsmieten, — in den jeweiligen Ländern nach der Einteilung in ländliche Regionen, Mittel- und Großstädte nach Modernisierung?

b) Wie hoch sind in den einzelnen Ländern nach der Einteilung in ländliche Regionen, Mittel- und Großstädte die Wohnnebenkosten?

9

a) In wie vielen Kommunen der entsprechenden Bundesländer in Ost- und Westdeutschland und nach der Einteilung in ländliche Regionen, Mittel- und Großstädte gibt es zur Zeit anwendbare Mietspiegel zur Feststellung der örtlichen Vergleichsmiete?

b) Wie hoch wird die Anzahl gültiger Mietspiegel in den ostdeutschen Bundesländern nach dem 30. Juni 1999 eingeschätzt?

c) Welche finanziellen und ideellen Hilfen haben Bund und Länder den Kommunen bei der Erstellung von Mietspiegeln zukommen lassen?

10

a) Wie hoch ist in den einzelnen Bundesländern Ost- und Westdeutschlands die Anzahl der Empfänger von Wohngeldleistungen, unterschieden nach Tabellenwohngeld und pauschaliertem Wohngeld in absoluten Zahlen und prozentual?

b) Wie war die Entwicklung dieser Zahlen seit 1990, unterschieden nach Tabellenwohngeld und pauschaliertem Wohngeld in absoluten Zahlen und prozentual?

c) Wie beurteilt die Bundesregierung die entlastende Wirkung der Wohngeldleistungen in der Entwicklung seit 1990 bis heute?

Bonn, den 26. März 1999

Christine Ostrowski Dr. Gregor Gysi und Fraktion

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