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Kleine AnfrageWahlperiode 14Beantwortet

Zu den Ergebnissen und Auswirkungen des Wohnraummodernisierungssicherungsgesetzes (G-SIG: 14010056)

Sanierungsproblematik bei restitutionsbehafteten Häusern in den neuen Bundesländern

Fraktion

PDS

Datum

05.01.1999

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache14/19709. 12. 98

Zu den Ergebnissen und Auswirkungen des Wohnraummodernisierungssicherungsgesetzes

der Abgeordneten Christine Ostrowski, Dr. Evelyn Kenzler, Dr. Uwe-Jens Rössel und der Fraktion der PDS

Vorbemerkung

Seit Juli 1997 gilt das Wohnraummodernisierungssicherungsgesetz (WoModSiG), das die Sanierung und Instandsetzung von restitutionsbehaftenen Häusern erleichtern sollte.

Wir fragen Bundesregierung:

Fragen4

1

Liegen der Bundesregierung Ergebnisse zu den Auswirkungen des WoModSiG nach über einjähriger Geltung vor?

2

In welchen Fällen führt nach Auffassung der Bundesregierung die Anwendung des WoModSiG zur Beschleunigung der Verfahren?

3

Trifft nach Auffassung der Bundesregierung die Feststellung von Wohnungsgesellschaften im Osten des Landes zu, wonach sie durch die Änderung des § 3 Abs. 1 Satz 4 ff. Vermögensgesetz („doppelter Durchgriff“) bei noch ungeklärten Eigentumsverhältnissen langfristigen Verfügungssperren unterliegen und damit die Investitionstätigkeit eingeschränkt und behindert wird?

4

Wenn ja, gibt es aus Sicht der Bundesregierung aus diesem Grund Novellierungsbedarf?

Bonn, den 3. Dezember 1998

Dr. Gregor Gysi und Fraktion

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