BundestagKleine Anfragen
Zurück zur Übersicht
Kleine AnfrageWahlperiode 14Beantwortet

Äußerungen eines Generals zur Wehrmachtsausstellung (G-SIG: 14010701)

Bezeichnung der Wehrmachtsausstellung als "infam" durch den Kommandeur der 7. Panzerdivision, Generalmajor G.G.

Fraktion

PDS

Datum

16.12.1999

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher Bundestag14/227226. 11. 99

Äußerungen eines Generals zur Wehrmachtsausstellung

der Abgeordneten Heidi Lippmann, Uwe Hiksch, Dr. Winfried Wolf und der Fraktion der PDS

Vorbemerkung

Laut eines Artikels der Rheinischen Post vom 6. November 1999 hat der Kommandeur der 7. Panzerdivision Generalmajor G. G. anlässlich eines Konzerts des Heeresmusikkorps 7 in seiner Begrüßungsansprache die Wehrmachtsausstellung des Hamburger Instituts für Sozialforschung als „infam“ bezeichnet. In der Rheinischen Post heißt es: „In der umstrittenen Passage seiner Rede erklärte G. G., die Soldaten der Wehrmacht seien während des Krieges politisch missbraucht worden, hätten im guten Glauben gehandelt und das Höchste gegeben, was ein Soldat zu geben hätte: sein Leben. Daran könne auch die ,infame Ausstellung‘ nichts ändern. G. G. mit erregter Stimme: ,Ich spucke nicht auf das Grab meines Vaters.‘ “

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen2

1

Kann die Bundesregierung bestätigen, dass die Rheinische Post vom 6. November 1999 die Äußerungen des Kommandeurs der 7. Panzerdivision zur Wehrmachtsausstellung korrekt wiedergegeben hat?

2

Wie beurteilt die Bundesregierung die in dieser Rede zum Ausdruck gekommenen Ansichten und Bemerkungen des Kommandeurs der 7. Panzerdivision bezüglich der Wehrmachtsausstellung und teilt sie diese Auffassung?

Berlin, den 25. November 1999

Heidi Lippmann Uwe Hiksch Dr. Winfried Wolf Dr. Gregor Gysi und Fraktion

Ähnliche Kleine Anfragen