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Kleine AnfrageWahlperiode 14Beantwortet

Belästigung von Beamtinnen beim Bundeskriminalamt und beim Bundesgrenzschutz (zweite Nachfrage) (G-SIG: 14011131)

Zweite Nachfrage zu den kleinen Anfragen (Antworten: Drs 14/809 und Drs 14/2460)

Fraktion

PDS

Datum

08.06.2000

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 14/343823. 05. 2000

Belästigung von Beamtinnen beim Bundeskriminalamt und beim Bundesgrenzschutz (zweite Nachfrage)

der Abgeordneten Petra Pau und der Fraktion der PDS

Vorbemerkung

In der Antwort auf die Kleine Anfrage „Belästigung von Beamtinnen beim Bundeskriminalamt und beim Bundesgrenzschutz (Nachfrage)“ hat die Bundesregierung geantwortet, dass mit dem Abschluss der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchgeführten Studie über sexuelle Belästigungen beim Bundeskriminalamt (BKA) und Bundesgrenzschutz (BGS) „frühestens zum Ende des I. Quartals 2000“ zu rechnen sei (Drucksache 14/ 2460).

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen3

1

Ist die Studie mittlerweile abgeschlossen? Wenn ja:

a) Zu welchen Ergebnissen kommt diese Studie?

b) Wann wurde die Befragung abgeschlossen?

c) Wie viele Beamtinnen in welchen Dienstgraden beim BKA und BGS wurden in welchem Zeitraum befragt?

d) Wie viele Fälle von sexueller Belästigung und Mobbing wurden bekannt (bitte nach Behörde und Dienstgrad auflisten)?

e) Wann sollen die Ergebnisse dieser Studie in welcher Form veröffentlicht werden?

2

Welche Konsequenzen zieht die Bundesregierung aus den Ergebnissen dieser Studie?

3

Welche Kenntnis hat die Bundesregierung über Untersuchungen von sexueller Belästigung und Mobbing bei den Polizeibehörden der Länder und sieht die Bundesregierung die Notwendigkeit – beispielsweise über die Innenministerkonferenz (IMK) – dieses Problem zu untersuchen und damit seine Bekämpfung einleiten zu können?

Berlin, den 17. Mai 2000

Petra Pau Dr. Gregor Gysi und Fraktion

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