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Kleine AnfrageWahlperiode 12Beantwortet

Modellprogramm "Seniorenbüro" (G-SIG: 12012095)

Finanzierung des Programms, Ergebnisse, Auswirkung der ehrenamtlichen Tätigkeit auf dem Arbeitsmarkt

Fraktion

PDS/LL

Ressort

Bundesministerium für Familie und Senioren

Datum

19.05.1994

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 12/747429.04.94

Modellprogramm „Seniorenbüro"

der Abgeordneten Dr. Barbara Höll und der Gruppe der PDS/Linke Liste

Vorbemerkung

Im Mai 1992 wurde durch das Bundesministerium für Familie und Senioren das Modellprogramm „Seniorenbüros" ausgeschrieben.

Mit dem Stand Februar 1994 gibt es 32 Büros.

In den Materialien des Bundesministeriums zum Modellprogramm „Seniorenbüro" werden Aussagen zur Arbeit und zu einzelnen Erfolgen dargelegt. In aller gebotenen Kürze wird die wissenschaftliche Begleitung (ISAB Köln—Leipzig) dargestellt.

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen7

1

Welchen Kostenumfang hat das Modellprogramm, untergliedert nach

— Kosten für jedes einzelne Büro,

— Kosten für die wissenschaftliche Begleitforschung,

— Verwaltungskosten innerhalb des Bundesministeriums,

— Gesamtkosten?

2

Was wird mit den Einrichtungen nach Ablauf der Förderung durch das Bundesministerium?

3

Gibt es genauere Angaben darüber, daß das Anliegen der „Büros", Vermittler der ehrenamtlichen Tätigkeit der Senioren zu sein, wirklich den Kern der Aufgaben trifft?

4

Können konkrete Aussagen darüber gemacht werden, daß es den Büros gelungen ist, eine Vernetzung der Angebotsmöglichkeiten der freien Träger in den Kommunen oder den Regionen zu erreichen?

5

Werden die „Seniorenbüros" von den freien Trägern angenommen?

6

Teilt die Bundesregierung die Auffassung, daß durch die ehrenamtlich tätigen Senioren im Seniorenbereich Arbeitsplätze abgebaut werden, die durch Vorruheständler, Langzeitarbeitslose in Form der Erwerbstätigkeit getan werden könnten?

7

Welche Erkenntnisse gibt es nach zweijähriger Tätigkeit, die in der Arbeit der Vereine und Verbände, die im Bereich der Seniorenarbeit tätig sind, weiter verwendet werden sollten?

Bonn, den 29. April 1994

Dr. Barbara Höll Dr. Gregor Gysi und Gruppe

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