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Kleine AnfrageWahlperiode 11Beantwortet

Unfälle mit Gefahrgütern auf Schiene und Straße (G-SIG: 11000762)

Personen- und Sachschäden seit 1980, Anteil ausländischer LKW und Eisenbahnwaggons, LKW-Aufkommen 1984 bis 1986, Kontrollen, Mängel, Sicherheitsüberprüfungen bei der Bundesbahn, Verlagerung von Gefahrgut von der Straße auf die Schiene

Fraktion

Die Grünen

Ressort

Bundesministerium für Verkehr

Datum

05.11.1987

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 11/83218.09.87

Unfälle mit Gefahrgütern auf Schiene und Straße

der Abgeordneten Frau Brahmst-Rock und der Fraktion DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen12

1

Welche Unfälle mit Gefahrgütern wurden seit 1980 im einzelnen gemeldet a) auf Schienenstrecken und Rangierbahnhöfen der Deutschen Bundesbahn, b) auf der Straße aufgrund welcher Ursachen?

2

Welche Personen- und Sachschäden traten zu Frage 1. a) und b) ein?

3

Welche Mengen welchen Gefahrgutes wurden zu 1. a) und b) freigesetzt, und wie wurden mögliche Folgen bekämpft?

4

In welchen Fällen mußte Giftgasalarm oder Katastrophenalarm gegeben werden?

5

Welchen Anteil haben ausländische Lastkraftwagen und Eisenbahnwaggons an den Unfällen seit 1980?

6

Welche Unfallrate ergibt sich auf die beförderten Tonnen und Kilometer bezogen für a) die Schiene und b) die Straße seit 1980 jährlich (Unfall je t/km)?

7

Welches durchschnittliche LKW-Aufkommen wurde 1984 bis 1986 beobachtet, wie viele dieser LKW wurden bei Verkehrskontrollen kontrolliert, und wie viele wurden warum beanstandet?

8

Welche Mängel bildeten nach Frage 7 die Mehrzahl der Beanstandungen?

9

Wie viele Wagen zum Transport von Gefahrgütern verkehren auf dem Netz der Deutschen Bundesbahn, und in welchen Abständen werden diese Wagen einer Sicherheitsüberprüfung unterzogen?

10

Wie beurteilt die Bundesregierung im Vergleich die Sicherheit von Gefahrguttransporten auf Schiene und Straße?

11

Welche Menge Gefahrgut kann nach Einschätzung der Bundesregierung ohne weitere Ausbaumaßnahmen auf die Schiene verlagert werden?

12

Was hat die Bundesregierung seit dem Unfall von Herborn konkret unternommen, um weitere Güter von der Straße auf die Schiene zu verlagern, wie es Bundesminister Dr. Warnke angekündigt hatte?

Bonn, den 18. September 1987

Frau Brahmst-Rock Ebermann, Frau Rust, Frau Schoppe und Fraktion

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