Chlor im Wasser
der Abgeordneten Dürr, Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein, Spitzmüller und Genossen
Vorbemerkung
In den USA - in geringerem Umfang auch in der Bundesrepublik Deutschland - wurden Haloforme nachgewiesen, die sowohl durch industrielle Einleitungen in Oberflächenwasser als auch während der Wasseraufbereitung mit Chlor in das Trinkwasser gelangen können.
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen3
Wie werden Untersuchungsergebnisse, die für die USA in Gebieten mit ungechlortem Trinkwasser deutlich niedrigere Krebsraten ergeben und zur Festsetzung entsprechender Grenzwerte führten, beurteilt?
Wie werden die Möglichkeiten, dem Wasser weniger oder kein Chlor zuzusetzen bzw. Alternativen dazu beurteilt?
Werden deutsche bzw. europäische Grenzwerte für notwendig gehalten?