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Kleine AnfrageWahlperiode 8Beantwortet

Chlor im Wasser (G-SIG: 00002168)

Untersuchungsergebnisse aus den USA über Krebsgefährdung durch chloriertes Trinkwasser, Alternativen zur Trinkwasserchlorierung, Festlegung von Grenzwerten für den Chlorgehalt

Ressort

Bundesministerium für Jugend, Familie und Gesundheit

Datum

11.05.1979

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 8/277025.04.79

Chlor im Wasser

der Abgeordneten Dürr, Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein, Spitzmüller und Genossen

Vorbemerkung

In den USA - in geringerem Umfang auch in der Bundesrepublik Deutschland - wurden Haloforme nachgewiesen, die sowohl durch industrielle Einleitungen in Oberflächenwasser als auch während der Wasseraufbereitung mit Chlor in das Trinkwasser gelangen können.

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen3

1

Wie werden Untersuchungsergebnisse, die für die USA in Gebieten mit ungechlortem Trinkwasser deutlich niedrigere Krebsraten ergeben und zur Festsetzung entsprechender Grenzwerte führten, beurteilt?

2

Wie werden die Möglichkeiten, dem Wasser weniger oder kein Chlor zuzusetzen bzw. Alternativen dazu beurteilt?

3

Werden deutsche bzw. europäische Grenzwerte für notwendig gehalten?

Bonn, den 25. April 1979

Dürr

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