Straßenschäden und Sanierungsmaßnahmen an der Bundesstraße 6n in Sachsen-Anhalt
der Abgeordneten Dr. Anton Hofreiter, Undine Kurth (Quedlinburg), Stephan Kühn, Winfried Hermann, Bettina Herlitzius, Daniela Wagner, Ingrid Nestle, Dr. Valerie Wilms, Cornelia Behm, Hans-Josef Fell, Ulrike Höfken, Sylvia Kotting-Uhl, Oliver Krischer, Nicole Maisch, Friedrich Ostendorff, Dorothea Steiner, Markus Tressel und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Vorbemerkung
Die so genannte Nordharzautobahn B 6n wurde in den 90er-Jahren als leistungsfähige Ost-West-Verbindung gebaut. Durchschnittlich 20 000 Fahrzeuge werden täglich auf dieser Straße gezählt. Seit wenigen Jahren jedoch werden erhebliche Schäden an diesem Straßenzug festgestellt, so dass bereits jetzt umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt werden müssen.
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen9
Welche Schäden sind der Bundesregierung an der B 6n bekannt, und worauf führt die Bundesregierung diese zurück?
Welche Baumängel sind der Bundesregierung an der B 6n bekannt, und worauf führt die Bundesregierung diese zurück?
Wie hoch schätzt die Bundesregierung die Sanierungskosten für die betroffenen Straßenabschnitte ein?
Seit wann hat die Bundesregierung Kenntnis von der Zerstörung des Fahrbahnbelags?
Welche Bundesfernstraßen sind in welchen Streckenabschnitten von den gleichen Schäden betroffen?
Wie erklärt sich, dass im niedersächsischen Abschnitt der B 6n (Landesgrenze–Dreieck Vienenburg) keine vergleichbaren Schäden erkennbar sind?
Sieht sich die Bundesregierung ausreichend durch die Landesregierung informiert?
Welche Maßnahmen wurden nach Kenntnis der Bundesregierung veranlasst, um die betroffenen Straßenabschnitte zu sanieren?
Wer trägt die Kosten für die Sanierung der Schäden (aufgeschlüsselt nach betroffenen Straßenabschnitten)?