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Kleine AnfrageWahlperiode 19Beantwortet

Steuerrechtliche Auswirkungen des Brexits

Zahlreiche detaillierte Einzelfragen zu steuerlichen Veränderungen bzw. Folgen des EU-Austritts Großbritanniens; fiskalische Gesamtwirkungen, Steuerabzugs- und -befreiungsmöglichkeiten sowie steuerliche Förderung betr. Unternehmensbesteuerung, Reinvestitionen, Mutter- und Tochtergesellschaften, Gesellschaften englischen Rechts, Einkommensteuer, Sonderausgaben, Auslandsverluste, Betriebsausgaben bzw. Werbungskosten, Stipendien, Riester-Produkte, gemeinnützige Organisationen, vermietete Wohnimmobilien, Erbschaft-, Grunderwerb-, Mehrwert-, Verbrauch-, Kraftfahrzeug-, Versicherungsteuer u.a.; Anzahl betroffener Steuerpflichtiger und Aufkommenswirkung; Amtshilfe bei der Steuerfahndung<br /> (insgesamt 31 Einzelfragen mit zahlreichen Unterfragen)

Fraktion

FDP

Ressort

Bundesministerium der Finanzen

Datum

08.06.2018

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 19/227923.05.2018

Steuerrechtliche Auswirkungen des Brexits

der Abgeordneten Frank Schäffler, Christian Dürr, Dr. Florian Toncar, Bettina Stark-Watzinger, Markus Herbrand, Katrin Helling-Plahr, Grigorios Aggelidis, Renata Alt, Nicole Bauer, Jens Beeck, Dr. Jens Brandenburg (Rhein-Neckar), Mario Brandenburg, Dr. Marco Buschmann, Carl-Julius Cronenberg, Britta Katharina Dassler, Dr. Marcus Faber, Daniel Föst, Otto Fricke, Thomas Hacker, Katrin Helling-Plahr, Dr. Christoph Hoffmann, Reinhard Houben, Ulla Ihnen, Olaf in der Beek, Gyde Jensen, Dr. Christian Jung, Dr. Marcel Klinge, Daniela Kluckert, Pascal Kober, Dr. Lukas Köhler, Carina Konrad, Konstantin Kuhle, Alexander Kulitz, Alexander Graf Lambsdorff, Ulrich Lechte, Oliver Luksic, Till Mansmann, Dr. Jürgen Martens, Alexander Müller, Roman Müller-Böhm, Dr. Martin Neumann, Bernd Reuther, Dr. Stefan Ruppert, Christian Sauter, Dr. Wieland Schinnenburg, Matthias Seestern-Pauly, Frank Sitta, Judith Skudelny, Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Benjamin Strasser, Katja Suding, Linda Teuteberg, Michael Theurer, Dr. Andrew Ullmann, Johannes Vogel (Olpe), Sandra Weeser, Nicole Westig und der Fraktion der FDP

Vorbemerkung

Am 23. Juni 2016 stimmten die Bürger des Vereinigten Königreichs für einen Austritt aus der Europäischen Union („Brexit“). Am 29. März 2017 leitete die englische Premierministerin Theresa May den Austrittsprozess gemäß Artikel 50 des EU-Vertrages offiziell ein. Hiernach ist der formelle Austritt aus der Europäischen Union für März 2019 vorgesehen.

Deutschland und das Vereinigte Königreich sind wirtschaftlich eng miteinander verknüpft. So ist z. B. das Vereinigte Königreich für Deutschland mit einem Handelsvolumen von 121,7 Mrd. Euro (2016) der fünftwichtigste Handelspartner. Des Weiteren leben etwa 300 000 deutsche Staatsbürger im Vereinigten Königreich, sowie etwa 110 000 Briten in Deutschland. Die durch den Brexit entstehenden steuerlichen Neuregelungen werden dementsprechend für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der beiden Länder von großer Bedeutung sein.

Wir fragen die Bundesregierung:

Berlin, den 14. Mai 2018

Christian Lindner und Fraktion

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