Befristete Stellen in den Jobcentern
der Abgeordneten Brigitte Pothmer, Markus Kurth, Katrin Göring-Eckardt, Beate Müller-Gemmeke, Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn, Britta Haßelmann, Priska Hinz (Herborn), Sven-Christian Kindler, Maria Klein-Schmeink, Dr. Tobias Lindner, Elisabeth Scharfenberg, Dr. Harald Terpe, Beate Walter-Rosenheimer und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Vorbemerkung
In etlichen Jobcentern ist die Zahl der befristeten Stellen trotz einer „Befristungsobergrenze“ von maximal 10 Prozent nach wie vor hoch. Dies führt nicht nur zu einer großen Personalfluktuation und dem Verlust von Know-how in diesen Jobcentern, sondern auch zu einer starken Verunsicherung der betroffenen Beschäftigten.
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen4
Wie hoch ist der Anteil der befristeten Stellen an allen Stellen in den Jobcentern aktuell (bitte differenziert nach den einzelnen Jobcentern und auch in absoluten Zahlen darstellen)?
In welchem Umfang und aus welchen Gründen ist geplant, die „Befristungsobergrenze“ von maximal 10 Prozent im Jahr 2013 zu überschreiten?
Bis zu welchem Zeitpunkt soll die „Befristungsobergrenze“ von maximal 10 Prozent in allen Jobcentern eingehalten werden, und welche Maßnahmen werden dafür wann ergriffen?
Wie viele ehemals befristet bei den Jobcentern Beschäftigte konnten seit 2009 in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis bei den Jobcentern wechseln, und wie viele ehemals befristet bei den Jobcentern Beschäftigte haben die Jobcenter seitdem verlassen (bitte differenziert nach den einzelnen Jobcentern darstellen)?