BundestagKleine Anfragen
Zurück zur Übersicht
Kleine AnfrageWahlperiode 14Beantwortet

Investitionen des Bundes in grenzüberschreitende Verkehrsinfrastruktur (G-SIG: 14011196)

Umfang der Anwendung des "Investitionsprogramms 1999/2002" und des "Anti-Stau-Programms" auf den grenzüberschreitenden Straßenverkehr, weitere Maßnahmen zur Bewältigung des grenzüberschreitenden Verkehrsaufkommens im Zuge der EU-Osterweiterung

Fraktion

FDP

Ressort

Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen

Datum

10.07.2000

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher Bundestag14/360107. 06. 2000

Investitionen des Bundes in grenzüberschreitende Verkehrsinfrastruktur

der Abgeordneten Horst Friedrich (Bayreuth), Hans-Michael Goldmann, Dr. Karlheinz Guttmacher, Birgit Homburger, Hildebrecht Braun (Augsburg), Rainer Brüderle, Ernst Burgbacher, Jörg van Essen, Paul K. Friedhoff, Rainer Funke, Klaus Haupt, Walter Hirche, Gudrun Kopp, Jürgen Koppelin, Dirk Niebel, Günther Friedrich Nolting, Hans-Joachim Otto (Frankfurt am Main), Cornelia Pieper, Dr. Edzard Schmidt-Jortzig, Gerhard Schüßler, Dr. Hermann Otto Solms, Dr. Wolfgang Gerhardt und der Fraktion der F.D.P.

Vorbemerkung

Die Bundesregierung hat mit ihrem Ziel, den Bundesverkehrswegeplan zu überarbeiten und die fachlichen Grundlagen und Bewertungskriterien für Investitionen in die Verkehrswege zu überprüfen, erhebliche Verunsicherung ausgelöst. Dazu hat nicht nur die massive Kürzung von Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur beigetragen, sondern auch die Ablösung des bewährten Verfahrens, die Bedarfspläne im Rahmen von 5-Jahres-Plänen abzuarbeiten. An Stelle eines obligatorischen 5-Jahres-Planes wurden ein „Investitionsprogramm 1999/2002“ und zusätzlich ein „Anti-Stau-Programm“ vorgestellt. Zusätzlich sind die Länder aufgefordert worden, ihre in Bundeszuständigkeit fallenden Verkehrsprojekte zum Zwecke der Neubewertung anzumelden.

Auf Grund einiger bekannt gewordener Problemfälle bei grenzüberschreitenden Bundesfernstraßen (z. B. im Kreis Konstanz) ist der Eindruck entstanden, dass die Ersetzung des bisherigen 5-Jahres-Plans durch die genannten Programme zu einer Vernachlässigung von Investitionen in grenzüberschreitende Bundesfernstraßen führen könnte.

Wir fragen deshalb die Bundesregierung:

Fragen5

1

Welche Maßnahmen des „Investitionsprogramms 1999/2002“ und des „Anti-Stau-Programms“ dienen dem grenzüberschreitenden Straßenverkehr?

2

Welche dem grenzüberschreitenden Straßenverkehr dienende Maßnahmen sind in den beiden Programmen nicht enthalten?

3

Für welche Maßnahmen bestehen seitens des Bundes internationale Verpflichtungen, die den Bau oder den Ausbau von Bundesfernstraßen betreffen?

4

Bei welchen Maßnahmen bestehen planerische, finanzielle oder andere Probleme auf deutscher oder ausländischer Seite?

5

In welcher Weise will die Bundesregierung auch unter dem Gesichtspunkt der bevorstehenden EU-Osterweiterung dem zu erwartenden grenzüberschreitenden Verkehrsaufkommen Rechnung tragen?

Berlin, den 6. Juni 2000

Horst Friedrich (Bayreuth) Hans-Michael Goldmann Dr. Karlheinz Guttmacher Birgit Homburger Hildebrecht Braun (Augsburg) Rainer Brüderle Ernst Burgbacher Jörg van Essen Paul K. Friedhoff Rainer Funke Klaus Haupt Walter Hirche Gudrun Kopp Jürgen Koppelin Dirk Niebel Günther Friedrich Nolting Hans-Joachim Otto (Frankfurt am Main) Cornelia Pieper Dr. Edzard Schmidt-Jortzig Gerhard Schüßler Dr. Hermann Otto Solms Dr. Wolfgang Gerhardt und Fraktion

Ähnliche Kleine Anfragen