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Kleine AnfrageWahlperiode 14Beantwortet

Schadenersatz für die Schließung des amerikanischen Luftraums im September 2001 (G-SIG: 14012955)

Antrag der Deutschen Lufthansa AG vom November 2001 auf Entschädigung wegen der Schließung des amerikanischen Luftraums im September 2001

Fraktion

FDP

Ressort

Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen

Datum

12.07.2002

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 14/961926. 06. 2002

Schadenersatz für die Schließung des amerikanischen Luftraums im September 2001

der Abgeordneten Horst Friedrich (Bayreuth), Hans-Michael Goldmann, Dr. Karlheinz Guttmacher, Ina Albowitz, Rainer Brüderle, Ernst Burgbacher, Jörg van Essen, Rainer Funke, Ulrich Heinrich, Dr. Heinrich L. Kolb, Gudrun Kopp, Jürgen Koppelin, Dirk Niebel, Günther Friedrich Nolting, Hans-Joachim Otto (Frankfurt), Dr. Edzard Schmidt-Jortzig, Dr. Irmgard Schwaetzer, Marita Sehn, Gudrun Serowiecki, Dr. Hermann Otto Solms, Carl-Ludwig Thiele, Dr. Wolfgang Gerhardt und der Fraktion der FDP

Vorbemerkung

Die EU-Staaten haben sich im vergangenen Jahr darauf verständigt, den Luftverkehrsunternehmen nach festgelegten Kriterien Kompensationszahlungen als Schadenersatz für die Schließung des amerikanischen Luftraums im Zeitraum vom 11. bis 15. September 2001 zu leisten. Nach Angaben der Deutschen Lufthansa AG seien die Entschädigungsverfahren für die British Airways in Großbritannien und die Air France in Frankreich mit der Zahlung von Entschädigungen mit einem Gesamtvolumen von 100 Mio. Euro abgeschlossen worden. Die Deutsche Lufthansa AG warte dagegen trotz eines entsprechenden Antrags vom November 2001 noch immer auf Entschädigungszahlungen, was eine Wettbewerbsverzerrung gegenüber der europäischen Konkurrenz darstelle.

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen7

1

Seit wann liegt der Bundesregierung der in Rede stehende Antrag auf Entschädigung vor?

2

Wann wurde der Vorgang der EU-Kommission vorgelegt?

3

Welche Umstände haben zu der langen Bearbeitungsdauer geführt?

4

Könnten Schadenersatzansprüche, z. B. durch Zinsverluste, entstanden sein?

5

Wann ist mit dem Bescheid zu rechnen?

6

Haben andere deutsche Luftverkehrsunternehmen ebenfalls Anträge auf Kompensationzahlungen gestellt?

7

Wenn ja, wie ist in diesen Fällen der Bearbeitungsstand?

Berlin, den 26. Juni 2002

Horst Friedrich (Bayreuth) Hans-Michael Goldmann Dr. Karlheinz Guttmacher Ina Albowitz Rainer Brüderle Ernst Burgbacher Jörg van Essen Rainer Funke Ulrich Heinrich Dr. Heinrich L. Kolb Gudrun Kopp Jürgen Koppelin Dirk Niebel Günther Friedrich Nolting Hans-Joachim Otto (Frankfurt) Dr. Edzard Schmidt-Jortzig Dr. Irmgard Schwaetzer Marita Sehn Gudrun Serowiecki Dr. Hermann Otto Solms Carl-Ludwig Thiele Dr. Wolfgang Gerhardt und Fraktion

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