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Kleine AnfrageWahlperiode 15Beantwortet

Sachstand der Initiative Bürokratieabbau im Bundesministerium der Justiz (G-SIG: 15010509)

Bürokratieabbau im Bundesministerium der Justiz, finanzielle und personelle Ausstattung des Masterplans Bürokratieabbau, Kostenersparnis durch Bürokratieabbau, Bereinigung des Bundes- und Landesrechts hinsichtlich Bürokratieabbau, Befristung von Gesetzen

Fraktion

FDP

Ressort

Bundesministerium der Justiz

Datum

14.10.2003

Aktualisiert

26.07.2022

BT15/160324.09.2003

Sachstand der Initiative Bürokratieabbau

Kleine Anfrage

Volltext (unformatiert)

[Deutscher Bundestag Drucksache 15/1603 15. Wahlperiode 24. 09. 2003 Kleine Anfrage der Abgeordneten Rainer Funke, Birgit Homburger, Sibylle Laurischk, Rainer Brüderle, Ernst Burgbacher, Angelika Brunkhorst, Helga Daub, Jörg van Essen, Ulrike Flach, Otto Fricke, Hans-Michael Goldmann, Joachim Günther (Plauen), Dr. Christel Happach-Kasan, Christoph Hartmann (Homburg), Dr. Werner Hoyer, Michael Kauch, Dr. Heinrich L. Kolb, Gudrun Kopp, Jürgen Koppelin, Harald Leibrecht, Ina Lenke, Sabine Leutheusser- Schnarrenberger, Dirk Niebel, Günther Friedrich Nolting, Hans-Joachim Otto (Frankfurt), Eberhard Otto (Godern), Detlef Parr, Cornelia Pieper, Gisela Piltz, Dr. Andreas Pinkwart, Marita Sehn, Dr. Max Stadler, Dr. Wolfgang Gerhardt und der Fraktion der FDP Sachstand der Initiative Bürokratieabbau im Bundesministerium der Justiz Am 26. Februar 2003 hat die Bundesregierung ein Sofortprogramm zum Bürokratieabbau und daran anknüpfend am 9. Juli 2003 ein Strategiekonzept zum Bürokratieabbau beschlossen. Mit der Umsetzung der Initiative zum Bürokratieabbau sind alle Bundesministerien befasst. Die Bundesministerin der Justiz, Brigitte Zypries, hat in diesem Zusammenhang in einem Gast-Kommentar der „Bild am Sonntag“ vom 17. August 2003 für den Justizbereich u. a. 30 Maßnahmen zum Bürokratieabbau angekündigt. Wir fragen die Bundesregierung 1. Welche 30 Maßnahmen sind im Justizbereich zum Bürokratieabbau geplant? 2. Welche Initiativen plant die Bundesregierung darüber hinaus bis zum Ende der Legislaturperiode zum Bürokratieabbau im Justizbereich? 3. Ist derzeit im Bundesministerium der Justiz (BMJ) Personal speziell mit dem Thema Bürokratieabbau befasst, und wenn nein, plant die Bundesregierung, im BMJ zusätzlich Personal zum Thema Bürokratieabbau einzusetzen? 4. Welche finanziellen Mittel aus dem Bundeshaushalt stehen dem BMJ zur Umsetzung des Masterplanes Bürokratieabbau zur Verfügung? 5. Geht die Bundesregierung davon aus, dass es durch die Umsetzung der Initiativen zum Bürokratieabbau im Justizbereich zu Kosteneinsparungen kommt, und wenn ja, in welchen Bereichen genau? 6. Plant das BMJ einen Gesetzentwurf zur Bereinigung des Bundesrechts, und wenn ja, wann ist mit der Vorlage eines solchen Gesetzentwurfs zu rechnen? 7. Nach welchen Kriterien erfolgt die Beurteilung von veralteten, nicht mehr angewendeten oder aus sonstigen Gründen überholten Gesetzen? Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co., Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin Vertrieb: Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft mbH, Amsterdamer Str. 192, 50735 Köln, Telefon (02 21) 97 66 340, Telefax (02 21) 97 66 344 ISSN 0722-8333 8. Wie viele Gesetze wird die Bereinigung konkret erfassen? 9. Welche konkreten Gesetze hält die Bundesregierung im Justizbereich für geeignet, durch ein Rechtsbereinigungsgesetz aufgehoben zu werden? 10. Gibt es zur Rechtsbereinigung einen Abstimmungsprozess mit den Bundesländern, und a) wenn ja, in welcher Form? b) wenn nein, ist ein solcher Abstimmungsbedarf geplant? 11. Hält die Bundesregierung eine generelle Befristung von Gesetzen für geeignet, um Bürokratie abzubauen und das Bundesrecht zu verschlanken? Berlin, den 17. September 2003 Rainer Funke Birgit Homburger Sibylle Laurischk Rainer Brüderle Ernst Burgbacher Angelika Brunkhorst Helga Daub Jörg van Essen Ulrike Flach Otto Fricke Hans-Michael Goldmann Joachim Günther (Plauen) Dr. Christel Happach-Kasan Christoph Hartmann (Homburg) Dr. Werner Hoyer Michael Kauch Dr. Heinrich L. Kolb Gudrun Kopp Jürgen Koppelin Harald Leibrecht Ina Lenke Sabine Leutheusser-Schnarrenberger Dirk Niebel Günther Friedrich Nolting Hans-Joachim Otto (Frankfurt) Eberhard Otto (Godern) Detlef Parr Cornelia Pieper Gisela Piltz Dr. Andreas Pinkwart Marita Sehn Dr. Max Stadler Dr. Wolfgang Gerhardt und Fraktion]

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